In der nichtöffentlichen Sitzung des Hallerndorfer Gemeinderates am 15. Juni vergaben die Gemeinderäte die Schreinerarbeiten am Neubau des Kindergartens Trailsdorf an die Schreinerei Schmidt aus Heiligenstadt. An der Grund- und Mittelschule Hallerndorf wird die Firma Entox aus Kalbach die Schadstoffsanierung im Bauabschnitt 2 vornehmen, und die Firma Aktiv Gerüstbau aus Bamberg wurde mit den Gerüstbauarbeiten beauftragt. Die Baumeisterarbeiten bei der Sanierung der Entlastungsbauwerke Abwasser übernimmt die Firma Fösel aus Memmelsdorf, den Einbau der Schwellen, Rechen und Tauchwände die Firma UFT aus Mergentheim, beschlossen die Gemeinderäte .

Über den aktuellen Sachstand bezüglich der Neuaufstellung des Flächennutzungs- und Landschaftsplanes informierte Sebastian Pleyer vom Büro für Städtebau die Gemeinderäte . Damit dieser neu aufgestellt werden kann, wurden Eigentümer von den Flächen befragt, die als Wohn- und Gewerbeflächen entwickelt werden könnten. Doch nicht alle Eigentümer waren zu dem dafür nötigen Verkauf an die Gemeinde bereit. Daher werden in Pautzfeld keine Wohnbaufläche und in Schlammersdorf keine Gewerbefläche in den künftigen Flächennutzungsplan aufgenommen.

Bürgerbeteiligung

In Schnaid soll dagegen eine Sonderbaufläche für eine Photovoltaikanlage zur Verfügung stehen. Wird diese gebaut, können sich die Bürger daran beteiligen und Anteile von 500 Euro bis maximal 5000 Euro zeichnen, erläuterte Pleyer. „Wir wollen die Energiewende mitgestalten“, konstatierte Bürgermeister Gerhard Bauer. Thomas Bauer (WG Pautzfeld ) erinnerte daran, dass zwischen Sportheim und Fischerheim eine Fläche für Vereinszwecke genutzt werden soll. Diese ist bisher als Grünfläche ausgewiesen. Die Gebühren für die Nutzung von Gräbern und Leichenhaus auf den Hallerndorfer Friedhöfen wurde zuletzt im Jahr 2004 berechnet, berichtete Kämmerer Christian Schmitt . Dass die Kosten nicht durch die Gebühren gedeckt würden, wusste der Gemeinderat laut Protokoll bereits bei der Beschlussfassung, so Schmitt. Seit dieser Zeit wurden zwar insgesamt 420 000 Euro investiert, diese jedoch nicht durch Gebühren refinanziert. Eine unverbindliche Anfrage beim bereits in der Gemeinde tätigen Kalkulationsbüro Schulte ergab, dass dieses einen Auftrag zur Kalkulation nicht vor dem Frühjahr 2023 bearbeiten könne. Die Verwaltung wurde beauftragt, Angebote einzuholen.