Der Bezirk Oberfranken hat die Denkmalpreise für das Jahr 2021 verliehen. Unter den Preisträgern waren Veronika Brandauer und Uwe Schmidt für das Anwesen im Krottental 3 in Forchheim .

Das Haus war von den Jahren und vielen Vorbesitzern gezeichnet, als sich Veronika Brandauer und Uwe Schmidt zur Sanierung entschlossen haben. Unter enormem Eigeneinsatz haben sie das Fachwerkhaus saniert. Brandauer war unter anderem für das Ausmauern der Gefache zuständig, Schmidt konnte große Teile der Elektroinstallation ausführen.

Bei fast allen Arbeitsschritten haben die beiden selbst mit Hand angelegt und das Ergebnis könne sich sehen lassen, teilt der Bezirk Oberfranken mit. Vorgeschlagen hatte die beiden Forchheims Landrat Hermann Ulm .

Die erstmalig verliehene Auszeichnung soll Privatpersonen auszeichnen, die sich um die Sanierung denkmalgeschützter Bausubstanz bemüht haben. Der Denkmalpreis ist mit 5000 Euro pro ausgezeichnetem Objekt dotiert.

Sichtbare Zeugnisse einer Region

Die Denkmalpreisverleihung 2021 leitete Bezirksheimatpfleger Professor Günter Dippold ein. Er verwies darauf, dass Denkmäler für Identität stehen: „Sie sind sichtbares Zeugnis der Geschichte eines Dorfes, einer Stadt oder sogar einer ganzen Region.

Bezirkstagspräsident Henry Schramm : „ Wir wollen ein Zeichen dafür setzen, dass man alte Bausubstanz und modernes Wohnen oder zeitgemäße Nutzung unter einen Hut bekommen kann." red