Der Traditionsverein „Reuther Kuckuck“ hat sich neu aufgestellt. Die Neuwahlen bei der Jahresversammlung brachten eine Reihe von Änderungen in der Vorstandschaft.

Zum Wohlgefallen von Wahlleiter Otto Stirnweiß, der sich über die vielen neuen und jungen Mitglieder im Beirat erfreut zeigte. „Mit ihnen kann der Verein in eine gute Zukunft blicken“, sagte er. Folgendes Vorstandsquartett wurde gewählt: Simon Stirnweiß (Tradition), Martin Sponsel (Vereinsleben) Benjamin Kraus (Veranstaltungen) und Theresa Hermann (Finanzen). Das Schriftführeramt übernahm Heidelinde Vasold.

Weitere Wahlergebnisse

Im Beirat sind nun vertreten: Dominik Henkel, Stefan Lange, Manfred Leisner, Jonas Stirnweiß und Michael Schick (wie bisher). Die Neuen sind: Benjamin Endres, Anton Körfgen, Jan Zirnsack, Franziska Schuster, Johannes und Melanie Kohler, Matthias Hartmann , Manuel Dötzer und Alexander Hermann. Als Kassenprüfer fungieren Gabriele Hadwiger und Sebastian Schmitt.

Aber auch eine kleine Ära ging zu Ende. Nach zehn Jahren Vorstandstätigkeit beendete Marco Stadter sein Amt. Stadter hatte den Verein mitgegründet und mit viel Engagement maßgeblich dazu beigetragen, den Verein in die richtigen Bahnen zu lenken. Sichtlich gerührt bedankte er sich für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren.

In seinem letzten Jahresbericht blickte Stadter auf ein ungewöhnliches Jahr zurück, das coronabedingt keine Veranstaltungen und Aktivitäten zuließ. Vor allem die Ausrichtung der Reuther Kerwa, eine der Hauptaufgaben des 156 Mitglieder zählenden Traditionsvereins, fiel wegen der Pandemie ins Wasser, was sich laut der Kassenverwalterin Therese Hermann in der Vereinskasse mit einem Defizit bemerkbar gemacht habe. Dennoch, so Kassenprüferin Gabriele Hadwiger, stehe der Verein auf gesunden Beinen.

Ob der „Reuther Kuckuck“ heuer die Reuther Kerwa ausrichten kann, ist ungewiss, ausgerechnet im Jahr des zehnjährigen Vereinsbestehens. dia