petra malbrich

Das Leader-Förderprogramm für die Lindelberghalle wurde genehmigt. „Die realen Betriebskosten für den richtigen Antrag müssen wir nun eruieren“, sagt Landrat Hermann Ulm . Die Lindelberghalle war sanierungsbedürftig. Die Hülle ist energetisch saniert worden, doch die Kosten gingen durch die Decke. Ein Baustopp war die Folge. Zur Fertigstellung der Lindelberghalle ist die Gemeinde Igensdorf auf Geld angewiesen.

Eine Sondersitzung „Lindelberghalle“ war deshalb einberufen worden, um die Halle für das Leader-Förderprogramm anzumelden. Voraussetzung dafür: eine lokale, regionale und überregionale Nutzung für Kultur und Vereine. Das sei mit der Lindelberghalle gegeben, befand die mit ins Boot geholte Regionalplanerin Julia Endres. Sie erstellte das Nutzungskonzept für die Lindelberghalle Leader-konform.

Bedarf über Gemeinde hinaus

Aufgezeigt ist in dem 50-seitigen Dokument, dass Bedarf nicht nur für die örtlichen Vereine und Gruppierungen, sondern darüber hinaus auch für Gruppen aus den umliegenden Gemeinden vorhanden sei.

Im Umkreis gebe es keine Kulturhalle. Die Lindelberghalle böte allein durch das vorhandene Akustikkonzept eine hohe Qualität für Konzerte und Kulturveranstaltungen. Der eigene Künstlereingang sei bereits vorhanden, zumindest baulich. Doch auch alles andere, was eine gute Kulturhalle brauche, wie Medienausstattung oder Tontechnik und Verdunkelung, sei bereits vorhanden.

Überörtlich betrachtet sei großer Bedarf für eine Kulturhalle vorhanden. Der große Vorteil zu dem vorherigen Sanierungskonzept liegt im finanziellen Bereich.

Die Gemeinde muss die vorher von den Planern mit 5,8 Millionen Euro bezifferten Sanierungskosten nicht komplett selbst aufbringen, sondern könne Fördergeld erhalten. Der höchste Fördersatz, 1,7 Millionen Euro , wurde nun in Aussicht gestellt.