Wohnraum ist bald unbezahlbar. Deshalb finde ich, dass es Leuten, die bauen möchten, auch erlaubt sein sollte, den Aushub hier zu entsorgen. Derzeit darf der Erdaushub nicht in den Gräfenberger Steinbrüchen abgelagert werden. Häuslebauer müssen ihren Erdaushub teils 100 Kilometer weit wegfahren lassen, um den natürlich belasteten Erdaushub auf eine Deponie zu bringen. Wir haben deshalb ohne Keller gebaut und mussten für unseren wenigen Aushub 15 000 Euro zahlen. Ich weiß aber von Hausbauern, die einen Keller ausheben ließen, dass sie 70 000 oder gar 80 000 Euro los waren. Dieser Aushub ist doch unbedenklich. Das Groteske an der Sache ist, dass der Bauschutt, der extra weit auf Deponien gefahren werden muss, dann – von den Deponiebetreibern aufbereitet – wieder als Schotter zu den Häuslebauern angeliefert wird, die damit Haus und Garten fertigstellen. Ich vertraue den Behörden und Ämtern, die das prüfen. Auch, dass der Erdaushub, sofern eine Aufwertung erlaubt wird, geprüft wird. Denn mit der Aufwertung und der Tatsache, dass auch Bauschutt eingefüllt werden darf, wird noch lange kein höher belastetes Material eingefüllt. Auch der Bauschutt darf die angegebenen Werte nicht übersteigen. Damit wird sichergestellt, dass aus dem Steinbruch keine Sonderdeponie wird.