„In Vierzehnheiligen freuen sie sich sehr, dass wir von St. Michael in Neunkirchen es wagen, die Wallfahrt durchzuführen, denn nur sehr wenige kommen in diesem Jahr zur Wallfahrtskirche,“ sagte Wallfahrtsführer Willi Geist. So musste der Pilgerweg von St. Michael auf nur einen Tag verkürzt werden, um die Übernachtung und die damit verbundenen Ansteckungsgefahren zu vermeiden.

Die Wallfahrer starteten an einem Sonntagfrüh um 5 Uhr mit dem vollbesetzten Bus und einem Begleitfahrzeug, hielten in der wunderschönen Jakobuskirche in Königsfeld eine Statio und begannen den Pilgerweg in der Morgendämmerung. Der Sonnenaufgang über leichten Nebelfeldern und kleinen Wolken zeigte die Schönheit der Schöpfung – passend dazu betete die Gruppe den Sonnengesang des Heiligen Franziskus. Über Steinfeld und Schederndorf, wo eine Statio vor der kleinen Kirche abgehalten wurde, erreichte die Wallfahrt Wattendorf, wo die Gläubigen eine Pause im im Biergarten einlegten. Der weite Weg durch einsame Natur- und Kulturräume bis zum Fischerkreuz kurz vor Vierzehnheiligen , begleitet von Gesang und Gebet und. beeindruckenden Meditationstexten, half, den Anstieg körperlich ganz leicht zu ertragen ist.

Der ansonsten so großartige Gefühle auslösende Einzug durch das Portal nach dem Erreichen des Pilgerziels fiel leider aus, die Basilika musste durch den Seiteneingang betreten werden. Dort feierte Pfarrer Joachim Cibura vor dem Altar der vierzehn Heiligen in der voll (coronamäßig) besetzten Kirche die Messe und segnete die Wallfahrtsgegenstände der Pilger .

Anschließend freute sich der Guardian des Klosters, Pater Maximilian Wagner, sehr darüber, dass er drei Pilger , Fritz Lodes, Markus Lodes und unseren Wallfahrtsführer Willi Geist, für die 25-malige Teilnahme ehren durfte.

Nach der Rückkehr mit dem Bus zog die Pilgerschar durch den Markt zur St. Michaelskirche, in der Willi Geist sich bei allen sehr herzlich bedankte, die dazu beigetragen haben, dass diese besondere Wallfahrt so gut durchgeführt werden konnte und zu einem wunderbaren Erlebnis wurde.

Anschließend ehrten er und sein Stellvertreter, Rudi Will, langjährige Teilnehmer:

Fritz Lodes, Markus Lodes und Wallfahrtsführer Willi Geist (25 Mal); Werner Pabst, Andreas Werwein (20 Mal), Hedwig Domani (14 Mal) und Remy Fontaine (sieben Mal).

Nach dem Abschlusssegen verabschiedeten sich die Teilnehmer, die inzwischen aus dem ganzen neuen SSB Neubau zusammen kommen, nach dem sehr schönen Gemeinschaftserlebnis freudestrahlend voneinander – bis zum nächsten Jahr. red