In einer würdevollen Feier wurde Ulrike Werner als Streitberger Pfarrerin von ihrer Kirchengemeinde verabschiedet. Werner übernimmt eine Stelle als Religionslehrerin an der Dietrich-Bonhoeffer-Realschule in Neustadt/Aisch.

Die scheidende Pädagogin erfreute sich im Laufe ihrer neunjährigen Amtszeit in Streitberg großer Beliebtheit. Entsprechend groß war auch die Zahl der Wegbegleiter, die die Dreieinigkeitskirche fast komplett füllten.

Der Gottesdienst begann passend zum Reformationsfest mit dem Luther-Lied „Ein feste Burg“. Ulrike Werner freute sich, dass auch der katholische Amtsbruder Florian Stark gekommen war. Er setze damit ein Zeichen der Ökumene. „So habe ich auch meine Arbeit als Pfarrerin immer verstanden.“ Im Altarraum hatten sich die Mädchen und Buben des Kindergartens „Evangelisches Haus für Kinder“ aufgestellt. „Spitze, dass du da warst“, klang es aus über 20 Kehlen. In ihrer Predigt sagte Ulrike Werner, dass es in der Reformation vier Glaubensregeln gebe: „Allein der Glaube, allein Christus , allein die Gnade, Allein die Schrift“ seien die Eckpfeiler der evangelischen Lehre. Die Kirche müsse dafür sorgen, dass diese Regeln eingehalten werden.

Enno Weidt, Pfarrer in Forchheim St. Johannis und stellvertretender Dekan, nahm die Entpflichtung von Pfarrerin Ulrike Werner vor. Ulrike Werner habe in ihrer Zeit als Pfarrerin in Streitberg neben der Seelsorge viel bewegt. Dazu gehören die Bauvollendung des evangelischen Kindergartens, heute „Evangelisches Haus für Kinder“, die Restaurierung des Pfarrhauses, die Gestaltung des Friedhofes, die Begleitung der Dorferneuerung und die gute Zusammenarbeit mit dem Seniorenwohnheim „ Martin Luther “. Die Feier wurde von Harald Berghausen an der Orgel, dem Posaunenchor unter der Leitung von Dietmar Zimmermann und dem Kirchenchor mit seinem Dirigenten Gerhard Forkel musikalisch begleitet. hl