Noch bis 13. Dezember sammelt die Johanniter-Weihnachtstrucker-Aktion Päckchen für notleidende Familien. Die Hilfsorganisation bittet auch in diesem Jahr wieder Privatpersonen, Firmen, Schulen, Kindergärten und Vereine, Hilfspäckchen mit Grundnahrungsmitteln, Hygieneartikeln und einem kleinen Kinderspielzeug zu spenden.

Die Päckchen sind für notleidende Kinder, Familien, alte Menschen und Menschen mit Behinderung, deren Lebenssituation durch die Corona-Pandemie oft noch schwieriger geworden ist. In der ganzen Region sammeln insbesondere Kinder aus Kindereinrichtungen und Schulen Pakete, um hilfsbedürftige Menschen zu unterstützen. „Es ist einfach großartig, wieviel Unterstützung wir von den Menschen bekommen. Viele spenden seit mehreren Jahren Pakete“, sagt Jürgen Keller, Dienststellenleiter der Johanniter in Bamberg.

Aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie werden die Pakete nicht nur in Albanien, Bosnien, Rumänien sowie in der Ukraine und Bulgarien verteilt. Auch viele Menschen in Deutschland leiden unter den wirtschaftlichen Bedingungen und brauchen Unterstützung. „Die Zahl derer steigt, die mit äußerst geringen Mitteln auskommen müssen“, erläutert Keller. Zudem gibt es zusätzlich die Möglichkeit, „virtuelle Päckchen“ zu packen: durch Geldspenden, die Teile des Inhalts oder ein komplettes Päckchen finanzieren. Die eigentlichen Päckchen stellen dann die Partner in den Empfängerländern zusammen. Auf der Internetseite www.weihnachtstrucker-spenden.de kann jeder ein Päckchen – oder auch zwei und mehr – packen. Bis zum 13. Dezember können die Päckchen gepackt an den Sammelstellen abgegeben werden. Es sei wichtig, sich auch im diesen Jahr an die Packliste zu halten, damit keine Probleme am Zoll entstehen und die Menschen möglichst gleichwertige Päckchen erhalten.

Wer möchte, kann eine Karte mit einem persönlichen Weihnachtsgruß beilegen. Die Artikel sollten in einen stabilen Karton geeigneter Größe gepackt werden. red