Für die neun Tage andauernde Lourdes-Novene in der Pfarrkirche St. Bartholomäus Kirchehrenbach wurde die Lourdes-Madonna aus ihrem Platz in der Grotte hinter der Pfarrkirche geholt. In dieser Zeit hat die festlich geschmückte Madonna ihren Platz im Altarbereich der Kirche.

Mit dem Fest „Unserer Lieben Frau von Lourdes“, der auch gleichzeitig Welttag der Kranken ist, fanden die Gebetstage ihren Abschluss. Den feierlichen Schlussgottesdienst feierte Domvikar Thomas Stübinger, der auch Pfarrer in Ellingen in der Diözese Eichstätt ist, zusammen mit Pfarrer Oliver Schütz.

In seiner Predigt erläuterte Stübinger, dass sich die Gottesmutter in Fatima und eben auch in Lourdes Kindern geoffenbart habe. Sowohl in Lourdes als auch im Evangelium des Tages, der Erzählung der Hochzeit zu Kana, gehe es um die zentrale und heilsame Rolle des Wassers. Auch wenn zurzeit in der Kirche scheinbar der Wein der Freude auszugehen drohe, weil man der Kirche durch eine Bombardierung mit Negativschlagzeilen gleichsam das Wasser abgraben wolle, werde sie bestehen und lebendig bleiben, weil es die Treuen gebe, die ihre Meinung über das, was Kirche wirklich sei, aus dem lebendigen Lebenszeugnis so vieler Christinnen und Christen nehmen, die durch ihre Liebe zu Christus und seiner Kirche eine Hoffnung und eine Liebe ausstrahlten, die diese Welt aus sich heraus nie herstellen könnte. Eine Gesellschaft ohne Kirche werde eiskalt und unbarmherzig.

Mit einigen Strophen des Lourdes-Liedes endete die neuntägige Novene, die immer von zahlreichen Beterinnen und Betern besucht wurde. red