Ein neues, umfangreiches Konzept für seine zukünftige Arbeit hat der Diözesanverband der KAB ( Katholische Arbeitnehmer-Bewegung ) erstellt und bei seinem Diözesanverbandstag in Vierzehnheiligen einstimmig beschlossen. Auch ein neuer Vorstand wurde gewählt.

Michaela Hofmann und Andreas Hummel stellten das Konzept vor. Die beiden berichteten, dass man sich auf folgende Definition geeinigt habe: „Die KAB ist ein Verband in der Arbeitswelt , der auf Basis der christlichen Soziallehre mitgestaltet, bildet, unterstützt und berät.“ Sie sei besonders stark in den Fokusbereichen Dienstleistung, politische Arbeit , Selbsthilfe und Bildung. Diese Bereiche sollen mit dem neuen Konzept vorangebracht werden.

Ein wichtiges Ziel sei, Dienstleistungen auch zum Nutzen Außenstehender anzubieten, denn so könne auch Geld eingenommen werden.

Nach dem neuen Konzept sollen auch die Zielgruppen der Arbeitnehmer-Bewegung aus einer anderen Perspektive betrachtet werden.

Ein ganzer Katalog von Maßnahmen ist vorgesehen. Auch solle der Diözesanverband jedes Jahr eine große, überregionale Veranstaltung mit politischem Thema organisieren.

„Die Basis und der Antrieb des Handelns der KAB sind seine Mitglieder“, wurde betont. Daher solle das Beratungsangebot im Arbeits- und Sozialrecht bis zum Jahr 2023 um 20 Prozent ausgebaut werden. Die 80 Delegierten nahmen das Konzept einstimmig an.

Außerdem wählte die Versammlung den Vorstand neu. Zum neuen Vorsitzenden wurde Andreas Hummel gewählt. Wiedergewählt wurden die Vorsitzende Ingrid Schumann, die stellvertretenden Vorsitzenden Manfred Böhm und Norbert Schnugg sowie der Geistliche Begleiter Diakon Herbert Meyer und Diözesanpräses Pfarrer Albert Müller . Andreas Kirchhof