Zehn Teilnehmer haben die Ausbildung zum ehrenamtlichen Hospizbegleiter des Christlichen Palliativ- und Hospizdienstes der Caritas Forchheim absolviert.

Hierfür erhielten sie über mehrere Monate eine fundierte Ausbildung, in welcher sie sich sowohl mit der eigenen Endlichkeit als auch mit Werten, Normen und der Spiritualität des Mitmenschen als Individuum auseinandersetzten. Zusätzlich machte jeder Hospizbegleiter ein Praktikum in den Sozialstationen der Caritas Forchheim .

Im Sinne der christlichen Nächstenliebe begleiten sie in Zukunft schwerstkranke, sterbende Menschen im ganzen Landkreis Forchheim , ob zu Hause, im Krankenhaus oder in einer Pflegeeinrichtung , unabhängig von Herkunft, Kultur, Religion und Art der Krankheit.

Der ihnen anvertraute Mensch erfährt durch sie Anerkennung und Wertschätzung. Im Mittelpunkt stehen dabei die Selbstbestimmung und Würde des schwer kranken und sterbenden Menschen.

Bildlich gesehen stehen sie stützend und schützend daneben, nehmen den zu Betreuenden an die Hand und begleiten ihn. Dabei haben die Hospizbegleiter ein offenes Ohr für die Ängste und Sorgen sowohl des zu verabschiedenden Menschen als auch seiner Angehörigen und Freunde . Auch diese sollen sich durch die Begleitung eine kurze Atempause gönnen können, sich nicht im Leid des anderen verlieren, sondern sich selbst spüren dürfen.

Die Begleitungen sind kostenlos und die Mitarbeiter unterliegen der Schweigepflicht.

Grundlage des christlichen Palliativ- und Hospizdienstes ist die moderne Hospizidee und der Palliativgedanke. Diese betrachten das Sterben als Teil des Lebens und wollen die größtmögliche Lebensqualität bis zum Schluss erhalten.

red