Vielfältige Hilfe haben die Menschen aus der Ukraine in Stadt und Landkreis Forchheim in den letzten Wochen erhalten. Caritasvorsitzender Peter Ehmann würdigt nun die große Unterstützungsbereitschaft der Bürger, der Initiativen, Kommunen und Behörden sowie Kirchen und Wohlfahrtsverbände .

Seitens des Caritasverbandes habe man Möglichkeiten der Flüchtlingserstberatung angeboten. Mittlerweile leben Ehmann zufolge rund 750 Menschen aus der Ukraine im Landkreis. Dafür wurde eine Anlaufstelle im Caritashaus geschaffen, die nach wie vor werktäglich von 10 bis 12 Uhr zu erreichen ist. Hier gibt es eine sozialpädagogische Fachberatung mit entsprechenden Dolmetschern.

Für rund 140 Personen haben die Landkreisbewohner private Wohnmöglichkeiten zur Verfügung gestellt. Die Vermittlung nahm Daniel Sauer , Caritas-Integrationslotse, gemeinsam mit einem Team von sieben Ehrenamtlichen vor. Bereits 40 Wohnungen konnten so verbindlich vermittelt werden.

Ein weiteres ehrenamtliches Team hat sich zur Aufgabe gestellt die ca. 40 Gemeinschaftsunterkünfte im Landkreis zu besuchen. Die ersten Besuche haben seitens der Betreiber und der Aufsichtsbehörden Verbesserungen ausgelöst.

Neben dem Lebensmittelangebot des Ökumenischen Sozialladens gibt es befristet immer wieder Ausgaben von Lebensmittelgutscheinen in der Anlaufstelle des Caritasverbandes . Möglich machen diese Gutscheinausgaben zahlreiche Spenden. Aktuell sind es ca. 23.000 Euro.

Nach der Ankommensphase in Deutschland geht es laut Ehmann nun darum, die Versorgungsstrukturen weiter zu stabilisieren. Dazu gehören die medizinische Versorgung und die zügige Bearbeitung von Asylbewerberleistungsanträgen bzw. ab 1. Juni die Antragstellungen nach dem SGB II. In den Blick sollte man auch dann verstärkt Integrationsbausteine wie Kinderbetreuung, Deutschkurse und auch erste Schritte in die Beschäftigung nehmen. red