Das Klinikum Forchheim hat laut Pressemitteilung einen großen Schritt zur Erweiterung der Patientenversorgung gemacht. Denn durch den Aufbau eines medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) für Chirurgie und Unfallchirurgie würden in diesen Bereichen jetzt auch ambulante Facharztleistungen ohne Krankenhausaufenthalt angeboten.

Finanziert werde das MVZ durch die beiden Gesellschafter des Klinikums, den Landkreis Forchheim und die Vereinigten Pfründnerstiftungen, mit jeweils einem Betrag von 200 000 Euro.

Chirurgische Eingriffe

Konnten orthopädische und unfallchirurgische Eingriffe bislang nur bei stationärer Einweisung oder in privatärztlicher Behandlung erfolgen, so stehe die Sprechstunde im MVZ Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz ab dem 1. April für jedermann offen.

Geschäftsführer Sven Oelkers erklärt:"In Zukunft sind das MVZ und die operativ tätigen Abteilungen am Klinikum in der Lage, gemeinsame Ausbildungen ihrer Assistenzärzte im Hinblick auf die Facharztweiterbildungen anzubieten. Dies kommt vor allem der Behandlung unserer Patienten zugute."

Rechtlich selbstständig

Eigens für das MVZ haben laut Mitteilung die bisher niedergelassenen Fachärzte für Chirurgie und Unfallchirurgie , Ekkehardt Templer und Lothar Unterburger, ihre kassenärztlichen Zulassungen auf das Klinik-MVZ übertragen. Medizinische Versorgungszentren sind rechtlich selbstständige Versorgungseinrichtungen, in denen mehrere Fachärzte zusammenarbeiten. red