Mit beeindruckenden Leistungen überzeugten die Mittelschülerinnen und Mittelschüler des Landkreises Forchheim bei den Abschlussprüfungen : Vier Abschlusszeugnisse trugen die Traumnote 1,0 als Endergebnis.

Außergewöhnliche Bedingungen prägten die vergangenen eineinhalb Jahre ihrer Schulzeit . Die Mittelschüler des Landkreises nahmen die Herausforderung „Lernen unter Corona-Bedingungen“ an und konnten sich zu Bestleistungen motivieren.

Insgesamt sind die Prüfungen im Landkreis in diesem Jahr überdurchschnittlich gut ausgefallen. Einzelne Schüler wurden für besonders herausragende Leistungen im großen Sitzungssaal des Landratsamtes geehrt. Dass es sicher nicht einfach war, solche besonderen Abschlüsse zu erzielen und solche Leistungen nicht vom Himmel fallen, betonte die Schulamtsdirektorin Cordula Haderlein. Sie bescheinigte den Geehrten viele Stunden des intensiven Lernens, die Fähigkeit, sich selbst am Riemen zu reißen und der Versuchung nicht nachzugeben, sich mit anderen Dingen zu beschäftigen: „Selbstdisziplin ist wichtig, aber auch eine hohe Eigenmotivation. Denn vor allem, manche sagen nur, wenn man etwas mit Freude macht, kann man es auch richtig gut machen“, führte die Schulamtsdirektorin weiter aus.

Die Prüfungsergebnisse sind das eine, zu echter Bildung gehört aber mehr als das, was in Büchern steht und auswendig gelernt werden kann. Zu echter Bildung gehört zum Beispiel auch, dass man Erfahrungen kritisch reflektieren kann, dass man erkennen kann, was richtig und falsch ist, dass man sich mit anderen Meinungen auseinander setzen kann, dass man andere Menschen in ihrem So-Sein akzeptieren kann. Bildung befähigt so, Entscheidungen bewusst zu treffen und Verantwortung für das eigene Handeln und die sich daraus ergebenden Konsequenzen zu übernehmen.

Cordula Haderlein zeigte sich sicher, dass die jungen Menschen auch in dieser Hinsicht viel in ihrer Schule gelernt haben, und freute sich, dass sie gemeinsam mit Schulrat Markus Hahn folgende sieben Schüler auszeichnen konnte.

Für das Bestehen des Qualifizierenden Abschlusses (Quali) wurde bei den Regelschülern als bestes Mädchen Mia Löhr aus der Montessori-Schule Forchheim mit einem Notendurchschnitt von 1,0 und als beste Jungen Luca Kellner und Daniel Korbmacher, beide Adalbert-Stifter-Mittelschule und beide mit einem Notendurchschnitt von 1,3, ausgezeichnet.

Weitere Ehrungen

Bei den Jugendlichen des M-Zweiges, die an den Prüfungen zum Qualifizierenden Abschluss der Mittelschule teilnahmen, erzielte Jana Leicht von der Mittelschule Gößweinstein als bestes Mädchen den Notendurchschnitt von 1,0 und Jonas Kist von der Mittelschule in Ebermannstadt als bester Junge den Notendurchschnitt von 1,2.

Für ihr besonderes Ergebnis bei den Prüfungen zum Mittleren Schulabschluss der Mittelschule wurden Rosa Lenzner, Montessorischule Forchheim , und Johannes Herbst, Mittelschule Ebermannstadt, beide mit der Traumnote 1,0 geehrt.

Bei der Übergabe der Urkunden, mit der die Regierung von Oberfranken ihre Anerkennung für die herausragenden Leistungen zum Ausdruck brachte, berichteten die jungen Leute von ihren Zukunftsplänen: Einige planen eine Ausbildung, die meisten aber wollen weiter auf die Schule gehen und sich so eine noch bessere Startposition für ihren Wunschberuf sichern. red