Entgegen den Befürchtungen wegen langer Lieferzeiten, welche beim Beschluss des Marktgemeinderates von Egloffstein über die Anschaffung von geeigneten Luftreinigungsgeräten Anfang August vorlagen, wurden die Geräte nun überraschend schnell geliefert und konnten in der Schule und der Kindertagesstätte auch schon in Betrieb genommen werden.

Insgesamt hat der Markt Egloffstein eigenen Angaben zufolge zehn Luftreinigungsgeräte im Wert von ca. 35 000 Euro beschafft. Der Freistaat Bayern unterstützt die Investition mit einer Fördersumme von 17 500 Euro, wie es in einer Mitteilung der Gemeinde heißt. Bürgermeister Stefan Förtsch war es demnach wichtig, alle Klassen bzw. Gruppenräume in den beiden Bildungseinrichtungen für Kinder in seiner Gemeinde mit gleichwertigen Geräten auszustatten.

Aufgrund der Größe der Räume und der Erfordernis an die Filteranlagen, das gesamte Raumluftvolumen mindestens sechsmal pro Stunde reinigen zu können, musste auf leistungsstarke und dementsprechend große Geräte gesetzt werden. Um auch einen dauerhaft gesicherten Wartungs- und Reparaturservice gewährleisten zu können, wurden keine billigen Fernostprodukte aus dem Onlinehandel gekauft. Die Geräte verfügen über ein mehrstufiges Filtersystem und sind in der Lage, 99,995 Prozent aller Partikel, Bioaerosole und weiterer Schadstoffe abzuscheiden.

Des Weiteren weisen sie dank einer Anwesenheitserkennung mit automatischer An- und Abschaltung, einer sogenannten„Pausen-Boost-Funktion“, für eine erhöhte Luftzirkulation während der Unterrichtspausen und eines niedrigen Schalldruckpegel von 33 dB(A) eine hohe Bediener- und Nutzerfreundlichkeit auf.

„Wenn es uns gelingt, dadurch die Gesundheit der Kinder zu schützen und einen dauerhaften Präsenzunterricht an der Schule bzw. einen Regelbetrieb in unserer Kindertagesstätte zukünftig aufrechtzuerhalten, hat sich die Investition sehr schnell bezahlt gemacht“ ist sich Förtsch sicher, „durch die gute Vorbereitung der Verwaltung und der sofortigen Beschlussumsetzung konnten wir noch rechtzeitig beliefert werden.“ Dank gelte auch dem Bauhofteam, welches die schweren und unhandlichen Geräte – immerhin wiegt jedes Gerät 218 Kilogramm und ist 2,3 Meter hoch – noch am Liefertag in den Gebäuden verteilte und in Betrieb nahm. red