Die Stadtwerke Ebermannstadt haben dieser Tage die neue Verbindungsleitung zwischen den Ebermannstadter Ortsteilen Niedermirsberg und Eschlipp nach knapp zweijähriger Planungs- und Bauzeit mit einer kleinen Feier offiziell in Betrieb genommen.

Die Verbundleitung ist, wie aus einer Mitteilung der Stadtwerke hervorgeht, ein zweites Standbein für die bisher eigenständige Wasserversorgung von Eschlipp , um eine zuverlässige Trinkwasserversorgung zu gewährleisten. Bürgermeisterin Christiane Meyer freut sich über die gestiegene Versorgungssicherheit und unterstreicht den hohen Stellenwert einer kommunalen Trinkwasserversorgung.

Die neue Verbundleitung mit zugehörigem Pumpwerk verbindet den Ortsteil Eschlipp mit den übrigen Wasserversorgungsanlagen der Stadtwerke Ebermannstadt und ermöglicht bei Bedarf eine vollumfängliche und zeitlich unbefristete Wasserbelieferung. Da Eschlipp höher liegt als der Hochbehälter in Niedermirsberg, von dem aus das Trinkwasser nach Eschlipp gepumpt wird, musste vorab ein neues Pumpwerk in Niedermirsberg errichtet werden, das den Verbundleitungsdruck erhöht und eine Befüllung des Wasserbehälters in Eschlipp ermöglicht.

Fast zweieinhalb Kilometer

Die rund 2400 Meter lange Verbundleitung verläuft auf einer Trasse von Niedermirsberg nach Eschlipp entlang der Niedermirsberger Straße in Richtung Eschlipp , kreuzt die Kreisstraße FO 41 zwischen Burg Feuerstein und Flugplatz Feuerstein und wurde in Eschlipp durch private Grundstücke zum Saugbehälter geführt.

Die Wasserleitung wurde größtenteils im Bohrspülverfahren verlegt, um den Umfang der Erdarbeiten zu minimieren und um Kosten zu sparen.

In Eschlipp erfolgte die Wassergewinnung für die öffentliche Trinkwasserversorgung bisher ausschließlich über eine eigene Quellanlage. Es bestand keine Verbindung zur zentralen Wasserversorgung der Stadtwerke Ebermannstadt. Die letzten Trockenjahre haben bewirkt, dass die Ergiebigkeit von Grundwasservorkommen generell abnimmt. Da durch den fortschreitenden Klimawandel rückläufige Quellschüttungen immer wahrscheinlicher werden, haben die Stadtwerke Ebermannstadt die Verbindungsleitung realisiert, um langfristig eine uneingeschränkte Versorgungssicherheit gewährleisten zu können, wie Stadtwerke-Geschäftsführer Jürgen Fiedler bei der Inbetriebnahme deutlich machte. Der Freistaat Bayern förderte die Maßnahme. red