Der von der Gesellschaft zur Förderung von Kultur in Forchheim gemeinsam mit der Stadt Forchheim sowie der Sparkasse Forchheim gestiftete Forchheimer Kulturpreis wird zum zehnten Mal vergeben. Wie die Ausrichter am Donnerstag mitteilten, geht der diesjährige „Triton“, vergeben in der Sparte „Theater und Schauspiel “, an den Regisseur , Rezitator und Schauspieler Rainer Streng.

Dem Forchheimer Kulturpublikum ist Streng vor allem durch die Programme der „Literaturbühne“ bekannt, er zeigte sich aber auch verantwortlich für das „Neideckensemble“ und tritt nach wie vor als Regisseur unterschiedlicher Ensembles in Erscheinung, unter anderem bei der Naturbühne Trebgast und im Jungen Theater Forchheim .

„Rainer Streng ist ein versierter, äußerst vielseitiger Bühnenmensch, der es versteht, andere mit seiner Begeisterung für Theater und Literatur anzustecken. Ihn mit dem Triton 2021 auszeichnen zu dürfen ist eine wahre Freude“, so Astrid Haas, Vorsitzende der Gesellschaft zur Förderung von Kultur in Forchheim , die ihren Dank auch an all die Forchheimer Bürger richtet, die Kandidaten für den Kulturpreis nominiert haben.

Übergabe erst 2022

Für den Forchheimer Kulturpreis wurde vom Künstler Harro Frey eine Bronzeplastik geschaffen, die den Geige spielenden Meeresgott Triton darstellt. Das Kunstwerk geht auf eine bedeutende Wandmalerei aus dem 14. Jahrhundert zurück, die in der Kaiserpfalz in Forchheim verewigt ist. Zusammen mit der Bronzefigur wird dem Preisträger ein Preisgeld in Höhe von 3000 Euro übergeben.

Zur Preisvergabe soll coronabedingt erst 2022 in einer öffentlichen Veranstaltung stattfinden. red