Die Tagung der evangelischen Dekanatssynode fand im Bürgerhaus des Marktes Wiesenttal in Streitberg und nicht im Dekanatszentrum in Muggendorf statt. In dem größeren Saal konnten die 45 Synodalen mehr Abstand halten. Vorausgegangen war eine Andacht. Präsidiumsmitglied Wolfgang Streitberg eröffnete die Versammlung. Nach der Stellenplanung der Bayerischen Landeskirche gebe es im Dekanat Forchheim für die dreizehn Kirchengemeinden in Zukunft nur noch elf Pfarrer und einen Religionspädagogen. Eine Steuerungsgruppe soll nun mit der Synode dem Dekanatsausschuss für seine Personalentscheidung zuarbeiten. Gründe für den Personalabbau sind bekanntlich weniger Kirchensteuereinnahmen und ein zu geringer Nachwuchs an jungen Pfarrern gegenüber einer hohen Alterspyramide. Es sei also in Zukunft mehr überregionales Denken und ein Interessensausgleich notwendig. Der amtierende Dekan, Enno Weidt, sieht für die Arbeit im Dekanat künftig sechs Konzeptionen. Diese sind Jugendarbeit, Kirchenmusik, Öffentlichkeitsarbeit und Erwachsenenbildung, Intensivseelsorge, Konfi-Camp und der „Menschenfischer“ (hier brauche man eine Person mit Spiritualität). Am Schluss seines Berichtes nannte Enno Weidt aktuelle Zahlen aus dem kirchlichen Leben. Dem Dekanatsbezirk gehörten 2021 14.580 Gemeindeglieder an (2020 14.764). Taufen 174 (90), Aufnahmen 15 (7), Austritte 164 (117), Konfirmierte 144 (95), Trauungen 27 (33), Bestattungen 169 (182), Kirchgeld 128.527 Euro (125. 638 Euro). Paul Pöhlmann