Das Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz setzt für seine kardiologische Abteilung in Ebermannstadt weiterhin einen zweiten Herzkatheter-Messplatz ein. Eines der bisherigen Geräte wurde im Januar ausgetauscht, um bis zum geplanten Umzug der Abteilung nach Forchheim und der

damit verbundenen Neuausstattung die medizinische Versorgung in der Kardiologie sicherstellen zu können.

Bei einer Stippvisite informierten sich Landrat Hermann Ulm und Oberbürgermeister Uwe Kirschstein , Aufsichtsratsvorsitzender der Klinikum gGmbH, über das Gerät. Kirschstein, der selbst mehrere Jahre zur Behandlung der koronaren Herzkrankheit und Transkatheter-Aortenklappenimplantation geforscht hat, weiß

um die Bedeutung moderner Linksherzkatheter-Messplätze zur Versorgung der Bevölkerung: "Es ist wichtig, dass wir in Ebermannstadt nun wieder zwei Angiographie-Systeme im Parallelbetrieb haben, um auch im Bedarfsfall zeitgleich helfen zu können."

Die Anlage ist ein am Boden montiertes Mehrzwecksystem für eine Reihe interventioneller Verfahren von Koronarangiografie - ein bildgebendes Verfahren, das die Herzkranzgefäße

sichtbar macht - bis hin zur Darstellung der peripheren Beingefäße mittels Röntgentechnologie. Das Gerät liefert die erforderliche Bildklarheit und hilft dabei, die Strahlendosis so gering wie möglich zu halten.

Die Anlage entspricht dem neuesten Standard für die Behandlung der meisten Herzerkrankungen . Hauptsächlich wird sie für die zeitaufwendigen Eingriffe verwendet, wie die Implantationen von Herzschrittmachern und Defibrillatoren und zur Behandlung von

Herzrhythmusstörungen . red