Mittelschwere Verletzungen hat am Mittwoch ein Kletterer erlitten, der bei Kleingesee abgestürzt ist. Der 56-Jährige wurde mit dem Rettungshubschrauber in das Klinikum Bayreuth gebracht, wie die Polizei Ebermannstadt berichtet.

Gegen Mittag kletterte der Pole im Bereich des Pressknocks an der Felsformation Pressknockwände. Er befand sich im mittleren Teil der Route in circa acht Metern Höhe. Plötzlich verlor der mit Seil gesicherte Kletterer , der einen Helm trug, den Halt und rutschte ab. Der Mann fiel daraufhin ins Seil.

Schlaufe bricht aus

Durch die Wucht brach jedoch die Sanduhr, eine am Fels befindliche Schlaufe aus, in der sich das Sicherungsseil befindet, und der Mann fiel unkontrolliert zu Boden.

Hinzueilende Kletterfreaks aus dem Raum Berlin hatten den Unfall beobachtet und leisteten sofort bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes ärztliche Hilfe. Die ebenfalls alarmierte Bergwacht brachte den gestürzten Kletterer aus dem unzugänglichen Terrain auf ein freies Gelände zum Rettungshubschrauber .

Bergwacht im Einsatz

Wie die Bergwacht Forchheim ergänzend mitteilt, wurde sie gegen 12.30 Uhr alarmiert. Anwesende Kletterer standen nicht nur als Ersthelfer, sondern auch als Einweiser zur Verfügung. Dadurch konnten alle Hilfskräfte schnell zum Einsatzort gelangen. Der Verletzte wurde „schonend und dennoch schnell“ zum Fahrzeug der Bergwacht und mit brachten zum Hubschrauber „Christoph 20“ gebracht. Mit im Einsatz waren die Bergwacht Pottenstein, der Rettungsdienst aus Pegnitz und die Polizei Ebermannstadt. red