Zu einem größeren Polizei- und Rettungseinsatz ist es am Dienstagnachmittag in Sorg gekommen. Ein Kletterer war abgerutscht und hatte sich verletzt.

Gegen 13 Uhr alarmierte eine Frau die Rettungskräfte , da ein Kletterer am Felsenrondell bei Sorg zu Boden gestürzt war. Der 34-jährige Augsburger befand sich alleine beim Bouldern und kletterte hierbei ohne Sicherung an einem Felsen in circa zwei Metern Höhe. Als ein Stück des Felsens herausbrach, verlor der Mann den Halt und stürzte zu Boden. Dort landete er unglücklicherweise neben den durch ihn zur Sicherheit ausgelegten "Crash-Pads".

Die Bergwacht , der Rettungsdienst , ein Notarzt und die Polizei Ebermannstadt kamen an die Unglücksstelle und halfen dem Verunglückten. Der Augsburger wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zu den Umständen des Sturzgeschehens übernahmen die Polizisten vor Ort und sicherten Spuren.

Wie die Bergwacht Forchheim ergänzend mitteilt, war der Boulderer wegen eines ausgebrochenen Griffs auf den Rücken gestürzt ist. Die Erstversorgung übernahm der Notarzt vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Gräfenberg. Der Rettungsdienst des Roten Kreuzes (BRK) Forchheim übernahm die Versorgung. Zeitgleich kümmerte sich die Bergwacht um die Lagerung und den Abtransport mit der Gebirgstrage. Von der Bergwacht Forchheim waren drei Rettungskräfte im Einsatz. Unterstützung hatte sie von einer Kollegin der Bergwacht Bamberg. Die Bergwacht warnt: " Gerade nach dem Frost kann wieder einiges an Gestein im Fels locker sein." red