Beim Ausbau der Ortsdurchfahrt an der Kreisstraße FO 29 einigten sich die Kleinsendelbacher Gemeinderäte nach langem Hin und Her – trotz Bedenken.

Den Ausbauplänen hatten die Räte in der Februarsitzung widersprochen. Sie forderten, dass sichergestellt wird, dass Niederschlagswasser von der Straße und den Gehwegen nicht auf Privatgrund abgeleitet wird. Außerdem solle die Umgestaltung der barrierefreien Bushaltestellen unter die Baulast des Landkreises Forchheim fallen. Weiter wurde gefordert, das Bayernwerk als Stromnetzbetreiber vor dem Bau zu beteiligen und den Ausbau der Gehwege mit Pflaster zu gestalten.

Weiteres Gespräch

In einem weiteren Gespräch mit dem Landratsamt wurden die gemeindlichen Bedenken erläutert, wobei die Behörde deutlich machte, dass es sich um eine gemeinsame Maßnahme handele und für die Bordsteine grundsätzlich die Gemeinde zuständig sei. Zwischenzeitlich wurde der Gemeinde eine Vereinbarung zwischen Kleinsendelbach und Landkreis Forchheim übersendet, die in der aktuellen Sitzung diskutiert wurde. Nach eingehender Beratung stimmten die Räte mehrheitlich der Sanierung der Kreisstraße FO 29 zu. Sie billigten den Entwurf der vorgelegten Vereinbarung zwischen Landkreis Forchheim und der Gemeinde über die Sanierung und den Ausbau der Ortsdurchfahrt Kleinsendelbach vom Messpunkt 0,000 bis 0,990.

Zügig handelten die Ratsmitglieder die Tagesordnungspunkte im öffentlichen Teil ab. Die Auftragsvergabe für den Kanalbau im Rahmen des Niederschlagswasserbeseitigungskonzepts „Himmelsweiher“ wurde an die Firma Brochier zum Preis von 63.744 Euro einstimmig vergeben.

Weiter stimmten die Räte dem Antrag des Sportvereins Kleinsendelbach auf wasserrechtliche Erlaubnis zur Grundwasserentnahme für die Bewässerung des Sportplatzes zu.