Der frühere Pfarrer von Kirchenbirkig , Johann Engelbert Schirner, ist tot. Er starb im 85. Lebens- und 59. Priesterjahr in seiner Heimatgemeinde Buttenheim im Landkreis Bamberg und wurde auf dem Friedhof in Gunzendorf im engsten Familienkreis beigesetzt .

Schirner war von September 1997 bis zu seinem offziellen Ruhestand im September 2007 Pfarradministrator der Pfarrei Kirchenbirkig und direkter Nachfolger von Pfarrer Manfred Nein, nachdem die Pfarrstelle einige Zeit vakant war. Schirners Nachfolger in Kirchenbirkig war dann Pater Janusz Gadek.

Johann Engelbert Schirner wurde am 4. Mai 1936 in Stackendorf geboren. Nach seinem Abitur im Gymnasium Marianum der Karmeliten in Bamberg studierte Schirner Theologie und Philosophie und trat 1963 in das Karmelitenkloster in Straubing ein. Nach seiner Priesterweihe am 10. März 1963 wirkte Schirner als Kaplan bei den Karmeliten in Burgfarrnbach. 22 Jahre lang leitete er dort die Kirchengemeinde St. Marien. 1986 wurde Schirner zum Pfarradministrator von Ullstadt ernannt, bis er elf Jahre später Pfarrer von Kirchenbirkig wurde.

Bei der Übernahme der Pfarrei Kirchenbirkig schaffte er die offziellen Seelsorgesprechstunden mit der Begründung ab, dass ein Pfarrer rund um die Uhr für seine Gemeinde da sein müsse. Weihnachten 2000 wurde Schirner von Erzbischof Ludwig Schick zum „Erzbischöflichen Geistlichen Rat“ (EGR) ernannt. Auch nach seinem Ruhestand blieb Schirner seelsorgerisch aktiv und war von 2008 bis 2012 Subsidiar der Pfarrei Drügendorf und von 2010 bis 2012 zusätzlich Subsidiar der Pfarrei Drosendorf. Krankeitsbedingt musste er dann Ende vergangenen Jahres seine seelsorgerischen Tätigkeiten komplett einstellen. tw