Mächtig erhebt sich die Pfarrkirche St. Bartholomäus in der Mitte des Ortes. Nach zwei Jahren konnte das Patronatsfest wieder wie gewohnt festlich begangen werden. Nach dem Einzug unter dem Geläute aller Glocken zogen die Ministranten und die Geistlichen in das geschmückte Gotteshaus ein. Trotz des Werktages nahmen viele Gläubige am Festgottesdienst zu Ehren des Kirchenpatrons, des Apostels Bartholomäus, teil.

Vertreter von überall her

Mit einem Apostellied stimmten sich die Gläubigen auf den Festtag ein und Pfarrer Florian Stark begrüßte die Gottesdienstbesucher . In seiner Begrüßung stellte er fest, dass die Kirche zu diesem Festtag als Weltkirche präsent sei: Der neue Kaplan im Seelsorgebereich Fränkische Schweiz, Pater Daniel Bara, stammt aus Indien. Mit Pfarrer Christian Stadtmüller aus Großheubach und Pfarrer Roland Klein aus Pommelsbrunn waren die Nachbardiözesen Würzburg und Eichstätt vertreten. Mit dem Hauptzelebranten und Festprediger, Pfarrer Andreas Seeliger aus Naila, war der Dekan des Dekanates Hof dabei.

In einem neuen Bartholomäuslied kamen auch das Leben und Wirken des heiligen Bartholomäus zum Ausdruck. Hier heißt es in einer Strophe: „Du trugst das Licht des Glaubens in die Welt, den dunklen Mächten hast du dich gestellt, warst selbst im Tod gewiss, dass Gott dich hält.“ Nach dem Gottesdienst wurde das Allerheiligste in einer Prozession durch den mit Blumen und Fähnchen geschmückten Ort getragen. Auch die Statue des heiligen Bartholomäus, getragen von vier Feuerwehrmännern, begleitete die Prozession . Mit dem Te Deum und dem eucharistischen Segen endete der kirchliche Festtag. Am Ende des Gottesdienstes dankte Pfarrer Florian Stark allen, die zur Vorbereitung beigetragen haben.

Die Kirchenparade zum traditionellen Frühschoppen,begleitet von der Kapelle des Musikvereins, der Kirchehrenbacher Feuerwehr, den Fahnenabordnungen der Vereine, den Trachtenfrauen und den Vertretern der politischen Gemeinde sowie der Pfarrei, rundete den Festtag in Kirchehrenbach ab. red