Vor interessierten Eltern, vor kleinen, großen und zukünftigen Musikerinnen und Musikern gelang dem Jugendorchester des Musikverein Eggolsheim unter der Leitung von Andreas Friesner ein besonders gelungenes Konzert.

Mit dem Stück „Medaillon-Ouvertüre“ machte bereits der Einstieg Lust auf mehr. Von diesem klassischen Stück ging es dann unter anderem zu Antenne-Bayern-Hits wie „Just give me a reason“ von Pink, „Dynamite“ von der südkoreanischen Boyband BTS und „Cheap thrills“ aus dem Album der kalifornischen Rock- und Bluesband Big Brother über. Immer wieder überraschten Saxofon- und Horn-Soli die Zuschauer und zeigten damit das musikalische Können und die große Bandbreite dieses noch jungen Orchesters .

Etwas ruhiger ging es zu mit dem Hit „Shallow“ von Lady Gaga und Bradley Cooper aus dem Film „A star is born“.

Im Anschluss kam das Juniororchester mit dem Stück „Alpha squadron“ auf die Bühne. Einige gemeinsame Takte mit dem Jugendorchester machten alle zusammen zu großen Künstlern. Der bekannte Song „Don’t stop me now“ von Queen ließ die Herzen des Publikums höherschlagen und zeigte, dass das Orchester auf Mittelstufenniveau angekommen ist.

Von Pop- und Rock-Klängen ging es weiter zur Filmmusik von „How to train your dragon“. Eindrucksvoll wird in dem Medley beschrieben, wie sich ein kleiner Junge mit einem Drachen anfreundet. Als die Hits „Take on me“ der norwegischen Band Aha, noch einmal Lady Gaga mit ihrem „Dance mix“ und „Crazy train“ von Ozzy Osbourne erklangen, wippte das Publikum auf seinen Stühlen und Beifallspfiffe hallten durch den Saal.

Das Abschlussstück „Shut up and dance“ rundete das gesamte Programm ab und die Zuschauer klatschten begeistert im Rhythmus.

In ihren Dankesworten lobte Vorsitzende Ute Pfister die Professionalität der Darbietungen. Sie bereue es nicht, sich nun endlich mal wieder dem Publikum zu präsentieren. Sie ließ keinen Zweifel daran, dass Dirigent Andreas Friesner eine einmalige musikalische Darbietung auf die Beine gestellt habe. Die begeisterten Jugendlichen seien Beweis genug, dass der Dirigent für diesen Abend mit seiner bunt gemixten Auswahl den Geschmack des Publikums getroffen habe. red