Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann hat am Freitag den Mütter- und Familientreff in Erlangen besucht und sich über die Arbeit des Vereins informiert. Dabei bedankte sich Herrmann insbesondere für die großartige Integrationsarbeit, die von den Mitarbeitern tagtäglich geleistet wird und damit zugewanderten Frauen ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht. Herrmann gab die feste Zusage, dass die Bayerische Staatsregierung deshalb auch im Jahr 2022 den Mütter- und Familientreff Erlangen mit dem Projekt „Heimat Erlangen – Perspektive für Frauen und Familien mit Migrationshintergrund schaffen“ mit rund 70 000 Euro fördert.

Das im Jahr 2019 gestartete Projekt zielt auf die Integration von Frauen mit Migrationshintergrund und deren Familien ab. Mit dem Projekt sollen insbesondere die Frauen erreicht werden, die im Rahmen des Familiennachzugs nach Erlangen kommen.

Herrmann: „Unser Ziel ist es, diese neuzugewanderten Frauen durch unterstützende Begleitung zu einem eigenständigen selbstbestimmten Leben zu befähigen und bei der Integration in die Gesellschaft wie in die Arbeitswelt zu unterstützen.“ Die Informationsangebote reichen von Vorträgen zu Themen wie Gesundheit, Schule, Arbeit und Ausbildung bis zu einer engen und guten Zusammenarbeit mit Behörden und Beratungsstellen. Mit einbezogen in das Projekt sind auch neben Industrie- und Handelskammer sowie der Handwerkskammer Sprachkursträger, Migrantenorganisationen und Ehrenamtliche. red