Der Seniorenbeirat der Stadt Forchheim startet seine Aktionswochen vom 21. Juli bis 10. August unter dem Motto: „Mit Freiheit in die freie Zeit – zufrieden Altern in Forchheim “. Neben der Ausstellung : „Was heißt schon alt?“ hat der Beirat unter Leitung seines Vorsitzenden Eugen Wette-Köhler ein umfangreiches Rahmenprogramm für alle Interessierten organisiert.

Mit seinen Aktionswochen möchte der Seniorenbeirat Anregungen für das zufriedene Altern in Forchheim geben und die Erkenntnisse der gerontologischen Forschung mit Leben erfüllen. Die meisten Ergebnisse lassen sich gemäß der Zusammenfassung des Philosophen Prof. Höffe mit der 4-L-Formel in das Leben im Alter integrieren: Laufen = in Bewegung bleiben; Lernen = neugierig bleiben; Lieben = in Kontakt bleiben sowie Lachen = humorvoll bleiben.

Das komplette Programm ist auch auf der Homepage des Seniorenbeirats unter https://seniorenbeirat.forchheim.de zu finden. Es enthält Bewegungsangebote, Film, Kabarett, Vorträge, Poetry, gemeinsames Kochen, Führungen, Workshops und Wanderungen.

Ausstellung in der Sparkasse

Die Ausstellung „Was heißt schon alt?“ findet in der Hauptstelle der Sparkasse Forchheim , Klosterstr. 14 (Öffnungszeiten wie Hauptstelle) statt. Die Ausstellung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend lädt dazu ein, unsere möglicherweise erneuerungsbedürftigen Vorstellungen vom Leben im Alter auf den Prüfstand zu stellen. Damit soll eine Diskussion zum Thema Altersbilder angestoßen werden. Realistische Altersbilder tragen wesentlich zum gegenseitigen Verständnis bei und damit stärken sie den Zusammenhalt der Gesellschaft. Zu sehen sind unter anderem die Ergebnisse eines Foto- und Videowettbewerbs zu den Fragen: Wie alt ist alt? Wie sieht das Leben im Alter aus? Wie sind die Bedürfnisse alter Menschen?

Eröffnet wird die Ausstellung am 21. Juli um 15.30 Uhr mit einem Referat von Prof. Frieder R. Lang (Direktor Institut für Psychogerontologie-FAU) zum Thema „Wie wollen wir altern? – Überlegungen zu einem neuen Altersbild aus wissenschaftlicher Sicht“. Für die musikalische Umrahmung sorgt „DerEnte“ (Bühnenkünstler, Liedermacher und Chaosmusiker aus Forchheim ). red