„Die Nachrichten der letzten Tage erschüttern uns und machen uns alle sehr betroffen“, sagt Friedrich Dorsch von der Hilfsorganisation „Lasst uns gehen“ aus Heiligenstadt . Der Verein bekam von seinen Kontaktstellen Hilferufe aus der Ukraine und aus Moldawien.

„Da wir aus unseren jahrelangen Einsätzen dort viele Familien und Personen kennen, fühlen wir uns menschlich verpflichtet, zu helfen“, erklärt Dorsch. Es würde berichtet, dass im Südwesten der Ukraine und auch in Moldawien viele Mütter mit Kindern und ältere Personen ohne größeres Gepäck, teilweise völlig erschöpft und seit längerem unterwegs, ankommen würden. Es seien dort keine Kriegshandlungen , und deshalb errichten sie dort Aufnahmemöglichkeiten, da viele die Hoffnung haben, dass sie bald wieder in ihre Städte, Dörfer und zu ihren Ehemänner n und Söhnen zurückkehren können.

Benötigte Hilfsgüter

Für die Ausstattung der Unterkünfte werden nun dringend folgende Hilfsgüter benötigt: Matratzen, leichte Klappbetten, Decken, Schlafsäcke, Isomatten, Bettwäsche. Ferner braucht man warme, gut erhaltene Kleidung für Erwachsene und Kinder (Mützen, Handschuhe, Socken), Windeln, Verbandsmaterial und Hygieneartikel.

Die Hilfsorganisation „Lasst uns gehen“ bittet darum, Spenden möglichst in Bananenkartons anzuliefern und zu beschriften. „Wir wollen, soweit es möglich ist, die Güter selbst vor Ort bringen und an die Verantwortlichen übergeben“, kündigt Friedrich Dorsch an. Außerdem bitte die Organisation um Geldspenden für den täglichen Unterhalt (Essen, Getränke und weitere tägliche Bedarfsgegenstände).

Annahme von Hilfsgütern

Die Hilfsgüterannahme ist am Samstag, 5. März, ab 14 Uhr in Siegritz. Nähere Informationen gibt es bei Friedrich Dorsch, Telefon 09198/278. Da die Hilfsorganisation ein eingetragener Verein ist, können Spendenbescheinigungen ausgestellt werden.

Spendenkonto

Spendenkonto: Raiffeisenbank Heiligenstadt , IBAN DE59 7736 5792 0003 221660; Sparkasse Heiligenstadt , IBAN DE27 7705 0000 0810 918227. red