Der Bau bleibt krisenfest – und wird zusätzliche Manpower brauchen: „Die Zahl der Bauarbeiter im Landkreis Forchheim wird steigen. Denn mit den heute rund 910 Baubeschäftigten ist das, was die Ampel-Koalition vorhat, nicht zu schaffen: Für den Neubau von Wohnungen und vor allem auch für das klima- und seniorengerechte Sanieren wird jede Hand, die zupackt, gebraucht – und sie wird gut bezahlt“, sagt Uwe Behrendt von der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau). Der neue Vorsitzende der IG Bau Oberfranken spricht von einer „Beschäftigungsoffensive“, die auf den Bau im Kreis Forchheim zukomme. „Es lohnt sich, auf dem Bau zu arbeiten“, sagt Behrendt. Dazu passe das Lohn-Plus, das die Gewerkschaft jetzt erreicht habe: insgesamt 6,2 Prozent. „Dazu kommen noch drei Einmalzahlungen von insgesamt 1350 Euro. Auch das Azubi-Portemonnaie wird dicker. Und zusätzlich gibt es jetzt zum ersten Mal eine generelle Entschädigung für die oft langen Fahrten zu den Baustellen : Das Wegezeit-Geld kommt.“ Damit sei der IG Bau ein Durchbruch bei den Tarifverhandlungen gelungen. Mit diesem „Zukunftspaket Bau“ seien die Berufe der Branche und damit auch eine Ausbildung auf dem Bau attraktiver geworden. Vor der Baubranche im Landkreis liege jetzt eine Mammutaufgabe, sagt Behrendt: „Neu bauen, umbauen, sanieren – Häuser, Straßen, Brücken. Es wird bei vollen Auftragsbüchern bleiben.“ Über Details zum Tarifabschluss informiert die IG Bau unter Telefon 0911/23555565 und im Internet (www.igbau.de/Bauhauptgewerbe.de). red