Der Landkreis Forchheim hatte die Bürgermeister sowie die gemeindlichen Beauftragten aus den Bereichen Senioren und Menschen mit Behinderung in die Stadthalle Ebermannstadt eingeladen. Die Vertretungen der Regionen im Beirat des Netzwerks Kreisseniorenring (KSR) zeigten mit der Seniorenplanerin bei den Seniorenbeauftragten der Gemeinden im Landkreis „gute Beispiele“ aus der breiten Altenarbeit auf. Gemeinsam wurde eine Auswahl erstellt, die neben bayern- oder oberfrankenweiten Beratungsangeboten für Kommunen vorgestellt wurde. Die Fachstelle für Demenz und Pflege Oberfranken, die der Landkreis Forchheim als eine von sechs Kommunen mitfinanziert, nahm Bezug auf ihr Unterstützungsangebot an Kommunen oder andere Träger beim Aufbau von niedrigschwelligen Angeboten zur Unterstützung im Alltag, die am Beginn von Demenz und Pflegebedürftigkeit ansetzen.

Als Nachbarschaftshilfe stellten sich die „Wir für uns“ e. G. Heroldsbach-Hausen sowie „Gemeinsam statt einsam“ Wiesenttal vor. Quartiersmanagements waren durch „In der Heimat leben K-L-W“ in der VG Kirchehrenbach, betrieben durch den Caritasverband , sowie „Lebendiges Wiesenttal“, betrieben durch das Diakonische Werk mit der Marktgemeinde Wiesenttal und der evangelischen Kirchengemeinde , vertreten. Das Mehrgenerationenhaus Forchheim stellte seinen Beitrag zur regionalen Daseinsvorsorge vor. Auf Angebote der Mittagsversorgung wie die Hiltpoltsteiner Mittagsrunde und die räumliche Umfunktionierung wie den „Faulenzer“ Eggolsheim e. V. wurde im Rahmen des Punktes „Begegnung innen“ hingewiesen. „Begegnung außen“ wurde unter anderem durch die Entwicklung und Bespielung von Mehrgenerationenbewegungsparks in Obertrubach und Ebermannstadt sowie die dortige Rikscha veranschaulicht. In Kürze stellten sich der Bürgerbus Hallerndorf, der „Oma-Kind-Nachmittag“ Egloffstein, „Zeitzeugen/Geschichten von früher“ Hausen und der Seniorenbeirat Neunkirchen am Brand mit „Ortsbegehung auf Barrierefreiheit“ und „Thema Seniorenbeirat “ vor.

Die Koordinationsstelle „Wohnen im Alter“ und „Pflege und Wohnen“ Bayern stellte ihr Angebot zur Beratung von Kommunen, etwa zu Fördermitteln, vor. Romy Eberlein, die Planerin im Seniorenbereich des Landkreises, führte in die Strukturen des KSR ein. Dieser ist, im Gegensatz zu den meisten gemeindlichen Seniorenbeiräten , auf institutioneller Ebene als Arbeitsnetzwerk tätig. Grundsätzlich setzt sich der KSR aus Nachbarschaftshilfen, Organisationen der Pflege, Kirchengemeinden und den Gemeinden im Landkreis zusammen.

Der Sprecher des KSR, Jochen Misof, betonte, dass er als Leiter von zwei Seniorenzentren besonders das zeitlich effektive Arbeiten im KSR schätze. Ebenso freue er sich über die neutrale Atmosphäre, da der KSR auch nach Satzung politisch und konfessionell neutral agiere. Das Arbeitsnetzwerk wird von der Planungsstelle im Landkreis koordiniert. red