Bei strahlendem Frühlingswetter folgten am Ostermontag zahlreiche Gläubige aus der evangelischen Kirchengemeinde Affalterthal-Bieberbach, der katholischen Pfarrei St. Laurentius und den umliegenden Ortschaften der Einladung zum ökumenischen Gottesdienst nach Geschwand .

Die beiden Zelebranten, der evangelische Dekan Reiner Redlingshöfer (Gräfenberg) und die katholische Gemeindereferentin Maria Sponsel (Ebermannstadt), waren sichtlich erfreut, nach der langen Zeit der Einschränkungen die vielen Besucher aus dem Herzen der Fränkischen Schweiz begrüßen zu dürfen. Sehr stimmungsvoll und klanggewaltig wurde die Feier vom Posaunenchor Affalterthal und dem Männergesangverein Geschwand umrahmt.

In seiner Ansprache an die Gläubigen ging Dekan Redlingshöfer insbesondere auf die aktuelle Tragödie des Krieges in der Ukraine ein. Die frohe österliche Botschaft der Auferstehung des Herrn sei unter den aktuellen Geschehnissen nur schwer zu fassen, und österliche Freudenstimmung mag in Anbetracht des Krieges und dieser „Zeitenwende“ nicht wirklich aufkommen. „Trotz allem gibt es Grund zur Hoffnung und zur Zuversicht“, sagte der Geistliche. Christus habe mit seiner Auferstehung die eigentliche, die größte Zeitenwende in der Geschichte der Menschheit erwirkt. Dieser finale Sieg Jesu über das Böse, den Tod und die dunkelsten Abgründe der Menschheitsgeschichte lasse auch die aktuellen Ereignisse in ein anderes Licht rücken.

Bereits seit vielen Jahren macht der Affalterthaler Posaunenchor bei seiner Runde an Ostern durch die umliegenden Orte auch Station in Geschwand . In diesem Jahr steht das Musizieren unter einem besonderen Vorzeichen: Der Posaunenchor darf auf 130 Jahre zurückblicken und wird dies auch mit einem Fest feiern. red