Mit einem Fotobanner des zerstörten "Immerather Doms" demonstrierten Greenpeace AktivistInnen am Samstag vor St. Johannis und St. Martin in Forchheim , der Herz-Jesu-Kirche und Hugenottenkirche in Erlangen und in 46 weiteren Städten vor historischen Kirchen.

Die KlimaschützerInnen fordern einen schnelleren Ausstieg aus der Braunkohle , für die in Deutschland noch immer Dörfer und Kirchen zerstört werden sollen. Der fast 130 Jahre alte "Immerather Dom" (offiziell: St. Lambertus Kirche) wurde 2018 gegen starken Protest für den Tagebau Garzweiler II in NRW abgerissen. " Armin Laschet will Kirchen und Klima für Braunkohle zerstören", steht auf einem weiteren Banner. "Wenn ausgerechnet ein Christdemokrat wie Armin Laschet Kirchen für Kohle einreißen lässt, dann bringt das die rücksichtslose Klimapolitik der Union auf den Punkt", sagt Judith Bauer, Ehrenamtliche bei Greenpeace Erlangen.

Zerstörung soll gestoppt werden

"Will Laschet Vorsitzender einer zukunftsgewandten Partei sein, darf er nicht länger eine gestrige Energiepolitik betreiben, die nicht nur Kirchen, sondern auch Klima, Natur und Heimat von Menschen zerstört ", heißt es in der Pressemitteilung der Demonstranten . In einem im Februar veröffentlichten Appell von über 50 Organisationen fordern katholische und evangelische Kirchenverbände die Zerstörung von Heimat und Dörfern zu stoppen und mit der anstehenden Leitentscheidung die bedrohten Ortschaften zu erhalten - auch für den Klimaschutz . red