Für schnelleres Internet in Dormitz sind nun die Voraussetzungen geschaffen. Das Unternehmen Deutsche Glasfaser hat hat einen Hauptverteiler (Point of Presence) aufgestellt.

"Ich freue mich, dass die Arbeiten in Dormitz nun starten", sagt Bürgermeister Holger Bezold (FW). Dormitz wird damit eine der Gemeinden sein, die nach Fertigstellung - geplant ist Ende 2021 - flächendeckend über Glasfaseranschlüsse mit höchster Übertragungsleistung verfügt.

Wie Bezold erläutert, sei das schnelle Internet gerade in Corona-Zeiten mit Distanzunterricht der Schulkinder und Homeoffice , aber auch für die Ansiedlung von Betrieben sehr wichtig für die Menschen auf dem Land. "Schnelles Internet ist aus dem Leben unserer Bürger nicht mehr wegzudenken - privat und geschäftlich. Es ist ein wichtiger digitaler Standortvorteil", erklärt er außerdem.

Wie er informiert, begann die Markterkundung 2020: "Wir waren damals mit den Mitarbeitern der Deutschen Glasfaser und der Verwaltung in engem Kontakt, so dass die Planung gleich begann. Umso mehr freut es mich, dass es in relativ kurzer Zeit zum Baubeginn gekommen ist und wir innerhalb eines Jahres an das schnelle Glasfasernetz angeschlossen sind." Wir treiben den Ausbau zügig voran" verspricht Heiko Wünsche, Bauleiter bei der Deutschen Glasfaser . "Die Beeinträchtigungen für die Anwohner halten wir so gering wie möglich. Wir gehen immer in überschaubaren Bauabschnitten vor", ergänzt er.

Die Hauptverteilerstation und 22 Verteilerkästen mit je 48 Anschlüssen sollen ab Ende 2021 für höhere Bandbreiten sorgen. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 250 Mbit/s. Das neue Netz sei so leistungsstark, dass Arbeiten und Lernen zu Hause, Videokonferenzen, Surfen und Streamen gleichzeitig möglich seien, erklärt Wünsche.

In der derzeitigen Krisenzeit zeigt sich für Bürgermeister Bezold, wie wichtig es sei, eine gute Infrastruktur in Sachen Glasfaseranbindung zu haben.