Das Bürgerbegehren „Kein Rathaus in das Pfarrhaus“ ist gestartet. Die Interessengemeinschaft (IG) Zukunft Gößweinstein hat dazu eine eigene Internetseite unter www.prestigebau-nein-danke.de online gestellt.

Auf dieser Webseite ist ein Formular „ Bürgerbegehren “ hinterlegt, das heruntergeladen und ausgedruckt werden kann. Die Unterschriftenlisten können bei IG-Sprecher Ferdinand Haselmeier in der Badangerstraße 35 in Gößweinstein abgegeben werden und liegen außerdem im Hotel-Gasthof „Stern“ in Gößweinstein , im Gasthof „Zum alten Deutschen“ in Kleingesee, im Gasthaus Brendel in Türkelstein, im Gasthaus Richter in Leutzdorf, im Gasthaus Roppelt in Morschreuth, im Gasthaus Hannberger in Kohlstein, in der Lottoannahmestelle Zimmerer in Gößweinstein und in der Metzgerei Winkler in Behringersmühle bis zum 15. Juli zur Eintragung aus.

Frist

Diese Frist ist laut IG nicht gebunden und verlängerbar. Sobald das Quorum von zehn Prozent – dies sind circa 350 wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger des Marktes Gößweinstein – erreicht ist, erfolgt Vorlage an den Marktgemeinderat Gößweinstein , der über die Zulässigkeit des dann folgenden Bürgerentscheids zu entscheiden hat.

Der Markt Gößweinstein hat die Möglichkeit, einen Gegenvorschlag zu machen. „Sollte eine Mehrheit der Bürger sich für den Antrag der IG Zukunft Gößweinstein aussprechen, gilt der Beschluss des Marktgemeinderates zum Umzug des Rathauses in das Pfarrhaus als aufgehoben“, teilt IG-Sprecher Haselmeier mit.