Beim 1. Aktionstag zur Klimaanpassung in Zusammenarbeit von Landkreis und Stadt Forchheim wirkten auch drei Gymnasien des Landkreises mit: das Ehrenbürg-Gymnasium, das Herder-Gymnasium und das Gymnasium Fränkische Schweiz . 150 Schüler pflanzten in zwei Aktionsgebieten insgesamt 450 Bäume.

Im Aktionsgebiet zwischen Serlbach und Reuth wurden 300 Schößlinge der Rotbuche gepflanzt. Bei der Rotbuche handelt es sich um eine Baumart , die besonders widerstandsfähig ist, wenn es darum geht, dass die Temperaturen steigen und die Niederschläge sinken. Die Schülergruppen des Ehrenbürg- und Herder-Gymnasiums steckten unter der fachkundigen Aufsicht der Förster die zwei Jahre alten Baumsetzlinge in den Boden. Im sogenannten Hohlspaten-Verfahren pflanzten die rund 100 ambitionierten Schüler der 7. bis 10. Klasse 300 junge Rotbuchen. Die Aktion vor Ort begleiteten Forchheims Oberbürgermeister Uwe Kirschstein , die Klimamanagerin Elisa Rittmeier sowie Thomas Bömoser vom Vorstand der Sparkasse Forchheim .

Im Aktionsgebiet Hundshaupten pflanzten rund 50 Schüler des Gymnasiums Fränkische Schweiz 125 Esskastanien und 25 Winterlinden – ebenfalls klimaresistente Baumarten . Bevor es hieß „Ran an die Spaten“, erklärten die Förster, wie wichtig der Lebensraum Wald für Flora, Fauna und Mensch ist. Der Klimawandel ist auch im Wald deutlich zu spüren: Die heimischen Baumarten haben mit dem Temperaturanstieg mehr und mehr Probleme, weshalb andere, klimaresistentere Baumarten gepflanzt werden.

Nach der Lehrstunde wurde angepackt: Innerhalb von anderthalb Stunden waren die 150 Bäume gepflanzt. Den Aktionstag in Hundshaupten begleiteten neben Landrat Ulm Sparkassenvorstand Harald Reinsch, der Rektor des GFS, Siegfried Reck, und Michael Kreppel vom AELF Bamberg. red