Seit 2005 gibt es den Forchheimer Oldtimer-Stammtisch. Er veranstaltet regelmäßige offene Treffen für den Meinungsaustausch und Ausfahrten mit den automobilen Schätzen in die fränkische Umgebung. Jetzt führte ein Ausflug nach Nürnberg mit dem Ziel Motor-Museum Merks.

Der Frühlingstag in der fränkischen Natur durch blühende Felder, Obstbaumplantagen und Hopfenanlagen konnte kaum schöner sein. Die Sonne brachte das blank polierte Blech und die verchromten Teile der „H“-Kennzeichen-Flotte so richtig zum Glänzen. Der Einladung des Stammtisch-Organisators Maté Moré waren Mitglieder und Angehörige mit zehn Fahrzeugen gefolgt, vom Heinkel-Roller über den NSU Prinz Cabrio bis zum Chevrolet-Veteran mit seinen acht Zylindern. Das Motor-Museum Merks in der Klingenhofstraße 51 in Nürnberg ist für jedermann zugänglich. Es eröffnet eine faszinierende Reise in die Auto- und Motorradwelt vergangener Jahrzehnte. Ein kleines Café bietet erholsame Rast an.

Was macht die Faszination für so eine Interessengemeinschaft aus? Es ist die Freude am alten Eisen, an ölige Finger, den Geruch sobald man in den weichen Sitz gefallen ist, und die Erinnerung an das Motorengeräusch sowie die Form des Automobils, die die „Liebe auf den ersten Blick“ entfachte. Und natürlich die Erinnerung an das erste, hart ersparte Auto, ob Lloyd, Isetta, VW Käfer, Opel Olympia, Ford, BMW oder – welche Pracht! - Borgward Isabella . Die Mercedes- Oberklasse oder den BMW V 8 „Backockengel“ bestaunte man beim Vorübergleiten auf der Straße.

Offen für jeden, der altes Fahrzeug hat

Offen ist der Stammtisch für jeden, der ein altes Fahrzeug besitzt, oder sich dafür interessiert. Die Treffen sind regelmäßig jeden letzten Mittwoch im Monat im Gasthaus „Schweizergrom„ in Burk und im Sportheim Buckenhofen. Informieren kann man sich auf der Web-Site unter forchheimer-oldtimerstammtisch.de. Hier sind auch die Fahrzeuge der Mitglieder abgebildet. mw