Die Sperrung der Staatsstraße am Forchheimer Tor wird noch bis in den August hinein andauern. Das teilt der Markt Neunkirchen mit. Grund dafür ist, dass leider tatsächlich einige Steine im Tor ausgetauscht werden müssen. Die ursprünglich geplante Stützkonstruktion komme nicht infrage, heißt es in der Pressemitteilung. Aktuell würden die genauen Details unter anderem mit den Denkmalschutzbehörden geklärt.

Durch den starken Einschlag des Lkw am Donnerstag, 1. Juli, seien der äußere Torbogen und die gesamte Wand beschädigt worden. Nachdem die äußere Wand teilweise vom restlichen Gebäude abgerissen wurde, seien auch hier aufwendige Sicherungsmaßnahmen notwendig.

Der Markt Neunkirchen am Brand sei aktuell mit dem Landratsamt im Gespräch, zumindest für den überörtlichen Verkehr eine weiträumige Umfahrung zu veranlassen. Aktuell sei die Belastung der kleinräumigen Wege zu hoch. Regelmäßig komme es zu gefährlichen Fahrmanövern insbesondere in den Seitenstraßen. Erste Schäden seien bereits entstanden. Bürgermeister Martin Walz bittet in der Mitteilung alle Verkehrsteilnehmer um gegenseitige Rücksichtnahme und Beachtung der Beschilderung. Im Ort seien vorübergehend die Hirtengasse, die Polstergasse und der Hirtengraben zu reinen Anliegerstraßen gemacht worden. In einigen Straßenzügen würden Geschwindigkeitsbegrenzungen angeordnet. Die kommunale Verkehrsüberwachung werde für den fließenden Verkehr ebenfalls eingesetzt.

Nach wie vor halte der Markt Neunkirchen am Brand an seiner Position fest, dass sämtliche durch den Unfall verursachten Kosten von der Versicherung des Unfallverursachers zu tragen seien. red