„Rap meets Klassik“ an der Adalbert-Stifter-Schule: Moderne Klänge, kombiniert mit klassischer Musik, schallten dieser Tage durch die Luft.

Schülerinnen und Schüler der Schule standen gemeinsam mit Profis der „Internationalen Stiftung zur Förderung von Musik und Zivilisation“ auf der Bühne. „Rap meets Klassik“ – die Kombination funktioniert und macht sogar richtig Spaß, wie aus einer Mitteilung der Adalbert-Stifter-Schule hervorgeht.

So überzeugte Stiftungsmusiker Anton Roters nicht nur durch virtuoses Geigenspiel, sondern mindestens genauso eindrucksvoll als Rapper . Besonders spannend wurde es, als er bei Johann Sebastian Bachs Doppelkonzert zwischen Violine und Sprechgesang wechselte. Auch Johannes Erkes an der Viola und Burak Cebi am Klavier begeisterten das Publikum.

Opernsänger Thomas Schütz sorgte mit der Interpretation von Goethes „Erlkönig“ zur Musik von Franz Schubert für nachdenkliche Momente und stellte einen Bezug zum weltpolitischen Geschehen her.

Trotz der Spitzenleistung der Profis waren die Stars des Abends die Nachwuchsmusiker der Adalbert-Stifter-Schule. Für besondere Momente sorgten die Klavierschüler , die eindrucksvoll ihr Können unter Beweis stellten. Der Schulchor überraschte stimmgewaltig mit dem schwungvollen „Gaudeamus Hodie“ sowie dem unter die Haut gehenden „For The Children“. Die Siebtklässler brachten mit „Iko Iko“ Karibikstimmung in den Saal, und die Schulband sorgte mit John Lennons „Imagine“ für Gänsehautmomente.

Vorausgegangen war dem Konzert eine Projektwoche, in der Lehrer mit Musikpädagogen der Stiftung kooperierten. Burak Cebi, Thomas Schütz, Madlen Hiller, Ciprian Popa und Rainer Fleischmann förderten in sogenannten Minimeisterkursen die Kinder. Das Ergebnis wurde vom Publikum mit großem Applaus honoriert. red