44 Menschen, die aus der Ukraine geflüchtet sind, werden in Hiltpoltstein integriert. Die hohe Spendenbereitschaft , das Engagement der Vereine und viele freiwillige Helfer schaffen die Voraussetzung für die Integration.

Seit Mitte März sind in Hiltpoltstein nach und nach insgesamt 44 geflüchtete Menschen aus der Ukraine angekommen. Gleich nach der Ankunft formierte sich ein Helferkreis. Eine große Welle der Spendenbereitschaft in der Gemeinde ermöglichte, dass die Flüchtlinge mit allem Lebensnotwendigen versorgt werden konnten.

Der Diakonieverein organisiert die Zwischenfinanzierung, nimmt Spendengelder entgegen und teilte die finanzielle Unterstützung an die Flüchtlinge aus, die bisher keine staatliche Unterstützung erhielten, weil die Masse der Anmeldungen das Ausländeramt überfordert hat. Spontan gab der Posaunenchor kleine Benefizkonzerte in allen Ortsteilen von Hiltpoltstein . Am Ende der Tour konnten der großen Tuba 4500 Euro entnommen und dem Diakonieverein für die Ukrainer übergeben werden. Das Ensemble „Amabile“ gab ein Benefiz-Streichkonzert in der Kirche. Der SV Hiltpoltstein spendete die Eintrittsgelder von Heimspielen, die „Kirwaboum“, die „Faschings-Hexen“ und der Ortsverband des Fränkische Schweiz-Vereins spendeten großzügig. Aber auch sehr viele private Spender füllten den Etat enorm auf.

Die Schulkinder besuchen bereits die entsprechenden Schulen, die Kindergartenkinder werden aufgenommen. Der Helferkreis ist auch schon dabei, für die Menschen Wohnungen zu suchen.