Zur Bürgerversammlung im Gasthof „Stern“ waren 24 Bürgerinnen und Bürger erschienen, die mit Bürgermeister Hanngörg Zimmermann (FW) rege über aktuelle Themen diskutierten. Von den Marktgemeinderäten war nur Carolin Keller (FW) anwesend.

Kritik gab es über die Informationspolitik im Zusammenhang mit der langwierigen Baumaßnahme in der Gößweinsteiner Ortsdurchfahrt, die für längere Zeit komplett gesperrt ist. Im Ort wird bekanntlich die Wasserleitung der Wiesentgruppe erneuert.

Diese Gelegenheit nutzte Ferdinand Haselmeier dazu, für eine Ortsumgehung von Gößweinstein über den Finsterweg zu werben. Zumal Zimmermann mitgeteilt hatte, dass im kommenden Jahr auch wegen der Kanalsanierung wieder mit Behinderungen in der Ortsdurchfahrt zu rechnen sei. Haselmeier stellte den Antrag, die Fahrbahn des Finsterwegs zu ertüchtigen und geringfügig zu verbreitern. Der Finsterweg wird derzeit als Umgehungsstraße rege genutzt.

„Bei meinem Antrag handelt es sich nicht um die Umgehungsstraße, die vom Staat mitfinanziert wird, sondern um eine Entlastungsstraße oder „Ortsumgehung light“ über den Finsterweg mit einer geringfügigen Verbreiterung und Befestigung der bestehenden Fahrbahndecke“, so Haselmeier. Während einer der jüngsten Gemeinderatssitzungen hatte Zimmermann Ausbesserungsarbeiten am Finsterweg abgelehnt.

Mit 14:10 Stimmen votierten die Bürger für Haselmeiers Antrag, so dass das Thema während einer der nächsten Marktgemeinderatssitzungen behandelt werden soll.

Hermine Haas wünschte sich, dass die Stelle des Seniorenbeauftragten neu besetzt wird. Ebenfalls notwendig sei die Bestellung eines Jugendbeauftragten. Dies wurde auch von Bürgermeister Zimmermann als notwendig erachtet. Weitere Diskussionspunkte waren die Felsfreilegung mit dem Fällen fast aller Bäume am Gernerfels, der teilweise schlechte Zustand der Wanderwege und das Höhenschwimmbad.