Beim Anbau an das bestehende Feuerwehrhaus in Kleingesee kommt es zu überplanmäßigen Kosten. Nicht alle Räte zeigten sich im Bau- und Umweltausschuss von Gößweinstein glücklich über die Mehrkosten , einer stimmte am Ende gegen die Beschlussempfehlung der Verwaltung, für dieses Bauvorhaben heuer im Haushaltsplan maximal 20 000 Euro an überplanmäßigen Ausgaben dafür zu bewilligen. Ursprünglich lag die Kostenschätzung für den Anbau bei 129 000 Euro für die Gemeinde. Inzwischen wurden aber schon Aufträge mit einem Kostenvolumen in Höhe von 130 284 Euro vergeben. Und es stehen noch die Vergaben für die Außenputzarbeiten, die Treppe im ehemaligen Schlauchturm zum Kommandantenbüro und einem Abstellplatz, die Außenanlage und die Absauganlage an.

Nach Einholung der Angebote dafür reicht das Budget von 60 000 Euro in diesem Haushaltsjahr nicht aus. Bisher wurden rund 26 000 Euro an Rechnungen bezahlt. Weitere Aufträge für rund 10 000 Euro wurden bereits vergeben. Für die noch vier zu vergebenden Gewerke sind Kosten von rund 40 000 Euro geschätzt. Somit werden heuer insgesamt 76 500 Euro benötigt. Dies deckelte der Rat nun auf maximal 80 000 Euro.

Arztpraxis wird erweitert

Die anstehenden Bauanträge waren innerhalb von fünf Minuten ohne Diskussion und Gegenstimme abgehandelt. Das gemeindliche Einvernehmen zur Nutzungserweiterung einer Arztpraxis um den Bereich der ehemaligen Kapelle mit Sakristei im Haus St. Elisabeth der Franziskusschwestern aus Vierzehnheiligen in der Viktor-von-Scheffel-Straße in Gößweinstein wurde erteilt. Ebenso genehmigt wurde die Nutzungsänderung einer Garage zu einer kleinen Kfz-Werkstatt in Leutzdorf . tw