„Hefata – Tu dich auf“: Festlich-fröhliche Klänge waren in der Ebermannstadter Emmauskirche zu hören. Die Orgel eröffnete mit „Festlichen Glocken“ (Festive Bells), einem Werk des englischen Komponisten John Rutter , in der sehr gut besuchten Emmauskirche das bunte Konzertprogramm des Trios „Vita Sonante“ (= „Klingendes Leben“).

Das Trio sagt über sich selbst: „Wir sind eine ungewöhnliche fränkische Formation mit Berliner Wurzeln.“ Jutta Augustat spielt Orgel , Saxofon und Bagpipe, Bernd Dehmel Alphorn und diverse Trompeten (darunter Barock-Naturtrompete und Kraussches Doppelhorn), Harald Berghausen komponiert, arrangiert, spielt Orgel , Klavier, Gemshorn, Blockflöten, Hümmelchen und moderiert das Programm. Als „Vierte im Bunde“ gesellte sich die Forchheimer Dekanatskantorin Stephanie Spörl dazu, die in diesem Konzert in erster Linie ihre Gesangsstimme zur Geltung brachte.

Von der Renaissance bis heute

Das abwechslungsreiche Programm erstreckte sich von der Renaissance bis zur heutigen Zeit mit Werken bekannter und unbekannter Komponisten. Die gute Akustik des Kirchenraumes erlaubte es, den großen Abstand vom Altar bis zur Orgel in zwei Stücken für Alphorn, welches im Altarraum gespielt wurde, und Orgel zu überbrücken. Dabei erklang auch ein Werk für die sehr ungewöhnliche Besetzung Alphorn, Gemshorn, Sopran-Saxofon und Orgel von Harald Berghausen. Bei allen Werken zeigte das Quartett die virtuose Beherrschung der Instrumente .

Johann Hermann Schein, Johann Sebastian Bach und John Rutter gaben sich im übertragenen Sinne in diesem Konzert die Hand. Die zahlreichen Konzertbesucher dankten mit reichhaltigem Beifall. Das Konzert war eine Kooperationsveranstaltung des evangelischen Dekanats Forchheim und des Kulturkreises Ebermannstadt . Gabirele Rauch