Seit 2017 ist die Metropolregion Nürnberg Fairtrade-Region – aber wie genau setzen sich die Akteure in der Region für den Fairen Handel ein? Das zeigen 13 kreative Kurzvideos, die im Rahmen des Wettbewerbs „So fair ist die Metropolregion Nürnberg “ entstanden sind. Beim zweiten Fairtrade-Gipfel der Metropolregion im Saal des Landratsamtes Neumarkt wurden unlängst fünf Siegerclips ausgezeichnet. Einer davon stammt aus Hallerndorf.

Neumarkts Oberbürgermeister Thomas Thumann (FW/UPW) hatte in seiner Funktion als politischer Sprecher des Forums Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung der Metropolregion im Frühjahr den Startschuss für den Videowettbewerb „So fair ist die Metropolregion“ mit einem ausgelobten Preisgeld in Höhe von insgesamt 10 000 Euro gegeben. Der Wettbewerb fand in zwei Stufen statt. Bis Mai konnten Ideen für Videoclips eingereicht werden. Aus allen Einsendungen wurden die überzeugendsten Konzepte ausgewählt und mit einem Startgeld in Höhe von je 300 Euro belohnt. Verschiedene Altersgruppen haben sich am Wettbewerb beteiligt. Unterschiedliche Orte in der Metropolregion wurden dargestellt. Schulen, Kitas, Horte, Vereine und Unternehmen haben ihre Konzepte für einen Videoclip eingereicht.

1500 Euro für den ersten Platz

Der Videowettbewerb hat gezeigt, wie vielseitig und vielfältig der faire Handel in der Metropolregion Nürnberg bereits heute schon ist. Von den produzierten Videoclips wurden von einer Jury fünf als preiswürdig ausgewählt. Die Preisträger erhielten je 1500 Euro für den ersten Platz und je 1000 Euro für den zweiten Platz. „Die Auswahl ist nicht leichtgefallen, alle 13 Videos haben eindrücklich gezeigt, wie engagiert sich die Teilnehmenden im Beruf oder Privatleben für den fairen Handel einsetzen“, kommentierte Jurymitglied Christa Standecker, Geschäftsführerin der Metropolregion.

In der Bewerbergruppe „Kommunen und Organisationen“ wurde als Siegerclip die Stadt Fürth für den Beitrag „Kleeball keeps on rolling“ mit der Thematik „Fair gehandelte Bälle“ ausgezeichnet. Auf den zweiten Platz kam die LBV-Umweltstation Rothsee und Altmühlsee mit dem Video „Fast Fashion – less than fashionable“, welches die soziale Problematik und eine Lösung bei der Herstellung von Kleidung aufzeigt.

In der Bewerbergruppe „ Kinder und Jugendliche “ hat die Realschule Herrieden mit „Fokolaide – Faire Schokolade und Schule“ den ersten Platz erreicht. Inhaltlich geht es um faire Schokolade und die Aktionen dazu an der Schule. Auf den zweiten Platz ist die Stadt Fürth mit dem Clip „Stop Motion im Hort – ein fairer Zeichentrick“ gekommen. Die Kinder des Horts zeigen hierin mit Hilfe der Tricktechnik den Weg von fair gehandelten Produkten auf.

Schließlich ist in der Bewerbergruppe „Unternehmen“ der Beitrag der Firma Muht & Landkind aus Hallerndorf mit dem Titel „Astreine Lieferkette “ als Siegerclip ausgezeichnet worden. Der Fokus wird darin auf eine sozial und ökologisch verantwortungsvolle Produktion von Textilien gelegt. red