Der Streuobstanbau ist im bundesweiten Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes. Mit dem ersten „Tag der Streuobstwiesen“ am Freitag, 30. April, feiern Akteure diese Auszeichnung in ganz Europa. Länderübergreifend machen Streuobstakteure auf die Streuobstwiesen in ihren Regionen aufmerksam.

Mit über 5000 verschiedenen Tier- und Pflanzenarten gelten Streuobstwiesen als Zentren der Biodiversität . Sie sind ein prägendes Element der Kulturlandschaft vieler Regionen, Grundlage für einzigartige Produkte und kulturelles Erbe.

Mit dem europaweiten Rückgang der Streuobstwiesen schwindet nicht nur der Lebensraum für Steinkauz, Wiedehopf und Co., sondern auch das Wissen um die Bewirtschaftung und Pflege der Wiesen und um die zahlreichen regionalen Obstsorten. Dass der Streuobstanbau eine besonders erhaltenswerte Kulturform sei, zeige laut Verein Hochstamm Deutschland nicht erst die kürzliche Aufnahme des Streuobstanbaus in das Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes.

Hochstamm Deutschland ist ein gemeinnütziger, bundesweit tätiger Verein mit Sitz in Baden-Württemberg, der sich für den Erhalt von Streuobstwiesen einsetzt. Dahinter stehen Streuobstinitiativen, Kommunen, Verbände und Privatpersonen.

Der Verein lädt ein zu einer Online-Pressekonferenz (Cisco-Webex) am Donnerstag, 29. April, um 10 Uhr unter folgendem Link: https://neulandplusgmbhcokg.my.webex.com/neulandplusgmbhcokg.my/j.php?MTID=mb866f5008b0b42a8b20954fc6fc9e7d5.

Weitere Informationen und geplante Aktionen sind zu finden unter www.hochstamm-deutschland.de/tag-der-streuobstwiesen. In den sozialen Netzwerken können alle Aktionen und Beiträge unter #streuobstistüberall verfolgt werden. red