„Der Schutz unserer fränkischen Heimat für die künftigen Generationen ist für mich eine absolute Herzensangelegenheit. Dabei spielt der Ausbau der erneuerbaren Energien eine zentrale Rolle“, sagte Staatsminister Thorsten Glauber (FW) in Lützelsdorf . Vor Ort, an der Wasserkraftanlage von Gerhard Kraft in der Gemeinde Pretzfeld, nutzte der bayerische Umweltminister die Gelegenheit, um sich mit dem Wasserkraftbetreiber und Interessierten über das Thema Klimaschutz, erneuerbare Energien und Wasserkraft auszutauschen.

„Wir brauchen Vorfahrt für erneuerbare Energien. Es gibt keine erneuerbaren Energien erster und zweiter Klasse“, erklärte Glauber, „wir haben es mit dem Klimaschutzgesetz 2.0 vorgemacht, der Bund hat nachgezogen. Es war nicht hinnehmbar, dass der Bund die gerade für Bayern so zentrale Wasserkraft benachteiligen wollte. Das ist ein wichtiges Signal auch für die kleine Wasserkraft .“

Das sei auch ein wichtiges Zeichen für alle Wasserkraftbetreiber in Bayern. In der Neufassung der Bundesregelungen ist für die Wasserkraft festgelegt, dass diese nun ebenfalls im überragenden öffentlichen Interesse ist. Somit wird der Wasserkraft und den erneuerbaren Energien im Allgemeinen eine besondere Bedeutung beigemessen, denn die Anlagen dienen der öffentlichen Sicherheit. Bis die Stromerzeugung weitestgehend treibhausgasneutral sei, würden die erneuerbaren Energien als vorrangig in den jeweiligen Schutzgüterabwägungen eingestuft. Der Ausbau der erneuerbaren Energien müsse beschleunigt werden.