Die fünfköpfige Jury hat die eingereichten Wettbewerbsentwürfe für den neuen Brunnen in Neuses besichtigt. Letztendlich entschied sich die Jury einstimmig für die Idee von Thomas Gröhling (Bamberg).

Die Jury besteht aus Rainer Albert (Amt für Ländliche Entwicklung Oberfranken), dem Eggolsheimer Bürgermeister Claus Schwarzmann (BB), Robert Schmitt (TG Neuses), Sonja Pelz-Lindner ( Landschaftsarchitektin ) und Gerhard Schlötzer (Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Oberfranken).

Insgesamt hatten vier ausgewählte Künstler ihre Ideen abgegeben. Spannenderweise waren darunter zwei Metall- und zwei Steinkunstwerke.

Thematik „Neuses an der Fähr“

Der Siegerentwurf sieht vor, einen etwa zwei Meter mal zwei Meter großen Muschelkalkquader so zu spalten, dass aus dem Mittelteil ein Schiff entsteht. Dieses Schiff nimmt aus Sicht der Jury sehr schön die Thematik „Neuses an der Fähr“ auf und nimmt Bezug zu den Wasserstraßen (alter Kanal, neuer Kanal und Eggerbach) in und um Neuses. Die Oberfläche der Brunnenskulptur ist der Landschaft angepasst und wird so poliert, dass sie zum Spielen einlädt.

Der niedrige Wasserstand von etwa fünf Zentimetern stelle dabei keine Gefahrenquelle dar.

Der neue Brunnen wird dieses Jahr auf der „Piazza“ in Neuses errichtet und soll den Platz künftig bereichern. Alle eingereichten Wettbewerbsentwürfe können nach Anmeldung im Sitzungssaal des Rathauses Eggolsheim besichtigt werden. red