Die Autobahn GmbH des Bundes beginnt in dieser Woche unter anderem im Raum Forchheim mit der Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners. Eine Fachfirma entfernt laut Pressemitteilung in den nächsten Wochen entlang der betroffenen Autobahnen sowie den Parkplätzen und Tank- und Rastanlagen die Nester mit den Raupen. Die Bekämpfung erfolgt umweltschonend und ohne den Einsatz von Spritzmitteln.

Die beauftragte Fachfirma beginnt mit dem Entfernen der Raupennester an der A 73 bei Forchheim . Zum vorbeugenden Gesundheitsschutz gegen die Brennhaare der Raupen tragen die Mitarbeiter der Bekämpfungsfirma entsprechende Schutzkleidung . Die Bekämpfungsmaßnahmen im Zuständigkeitsbereich der Außenstelle Bayreuth werden voraussichtlich bis Mitte Juli 2021 abgeschlossen sein.

Schwerpunkt der Maßnahmen sind unter anderem Autobahnabschnitte an der A 73 zwischen den Anschlussstellen Möhrendorf und Breitengüßbach sowie an der A 70 zwischen Hallstadt und dem Autobahndreieck Bayreuth/Kulmbach. Die Reihenfolge der Bearbeitung wird dabei auf den Entwicklungszyklus der Raupen abgestimmt. Besonders sensible Bereiche wie Parkplätze und PWC-Anlagen werden dabei vordringlich bearbeitet.

Das massenhafte Auftreten des Eichenprozessionsspinners stellt alljährlich ein erhebliches Problem für die Verkehrsteilnehmer und für das Personal des Betriebsdienstes der Autobahn GmbH dar. Die Raupen des Eichenprozessionsspinners bilden im Laufe ihrer Entwicklung feine Brennhaare aus, die nach Hautkontakt zu schweren allergischen Reaktionen bis hin zu Quaddeln am ganzen Körper oder nach dem Einatmen der Brennhaare zu Reizungen an Mund- und Nasenschleimhäuten und sogar zu Asthmaanfällen führen können.

Größere Verkehrsbehinderungen sind nicht zu erwarten. Für vereinzelte Einschränkungen bittet die Autobahn GmbH um Verständnis. Weitere Infos gibt es unter www.autobahn.de/nordbayern und unter www.bayerninfo.de. red