Für den Neubau der Bundeskegelbahn in Eggolsheim hatte das Planungsbüro Domani die Genehmigungsplanung bereits vorgelegt, in der Sitzung des Marktgemeinderats wurde die Entwurfsplanung jetzt um die Kostenberechnung ergänzt. Auch wenn noch keine Entscheidung über die Ausstattung der Dachfläche mit Photovoltaik-Modulen getroffen wurde, soll sich das Dach später trotzdem dafür eignen.

Die Planung basiert auf dem Konzept, sämtliche Bauleistungen als Generalunternehmung zu vergeben. Allerdings muss dies noch mit den Vorgaben der Förderrichtlinien abgestimmt werden, erklärte Schwarzmann. Die Gesamtkosten liegen nach der Berechnung des Büros bei 1 570 000 Euro, aus dem Investitionspakt Sportstätten sind 1 170 000 Euro an Zuwendungen eingeplant. Der Verein SKC 67 will 150 000 Euro aus eigenen Mitteln aufbringen, so dass für die Kommune noch 250 000 Euro zu finanzieren wären.

Eine Generalunternehmung bietet eine bessere Kostensicherheit als die Einzelausschreibungen, doch: „Wir müssen noch dicke Bretter bei der Regierung bohren“, zeigte sich Bürgermeister Claus Schwarzmann sicher.

In einem Energienutzungsplan (ENP) sollen für den Markt sämtliche Potenziale regenerativer Energieerzeugung ermittelt werden. Die Verwaltung hat ein entsprechendes Leistungsverzeichnis erstellt, mit dessen Hilfe jetzt Angebote eingeholt werden sollen, beschloss das Gremium.

Weil mitten im Eggolsheimer Ortsteil Neuses ein neuer Brunnen errichtet werden soll, fand bereits ein entsprechender Künstlerwettbewerb statt. Das Ergebnis wurde bereits im Mai vorgestellt und ein Antrag auf Förderung beim Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) eingereicht. Dieser wurde jetzt bewilligt. Die Teilnehmergemeinschaft Neuses legte dem Markt Eggolsheim eine Kostenvereinbarung vor. Die Gesamtkosten für den Brunnen werden – laut Schätzung des Ingenieurbüros Sauer + Harrer – 55 000 Euro betragen, von denen das ALE 60 Prozent, also 33 000 Euro, übernehmen wird. Dem Eigentanteil Eggolsheims in Höhe von 22 000 Euro stimmten die Räte zu.

Mehr Geld für die Ratsmitglieder

Seit 13 Jahren bekommen die Marktgemeinderäte in Eggolsheim zwölf Euro pro Stunde für die Teilnahme an Sitzungen. Jetzt hatte die Verwaltung eine Anpassung vorgeschlagen. „Wir sind ein sehr sparsamer Marktgemeinderat “, sah Claus Schwarzmann eine Anhebung der Vergütung als Art der Wertschätzung der ehrenamtlichen Arbeit. Daher stimmten die Räte bei fünf Gegenstimmen einer Erhöhung auf nunmehr 15 Euro pro Stunde für die Sitzungsteilnahme zu.

Die Biogasanlage in Bammersdorf hat mit einer Investment AG aus Hamburg einen neuen Eigentümer. Mit Weltec Biopower soll ein Unternehmen aus Vechta die Anlage sanieren, gleichzeitig ist es auch für die technische und kaufmännische Führung des Betriebes verantwortlich. Doch es kommt immer noch zu Geruchsbelästigungen, beschwerte sich ein Anwohner. Daher schlug die Investment AG dem Bürgermeister einen Ortstermin vor.

Armin Dierl aus Rettern ist neuer Feldgeschworener für den Ortsteil Rettern, beschloss das Gremium einstimmig.