Alles schien ein bisschen bunter, fröhlicher und feierlicher zu sein. Die DJK-Sportlerwallfahrt von Hallern-dorf hinauf zum Kreuzberg hat nichts an ihrer Attraktivität eingebüßt. Im Gegenteil. Der wegen Corona in den Herbst verlegte Termin wurde von den Mitgliedern der DJK-Vereine aus dem Großraum Erlangen, Nürnberg und Fürth, den Landkreisen Erlangen-Höchstadt und Bamberg bis hinauf nach Lichtenfels und Kronach und natürlich den DJK-Sportvereinen aus dem Landkreis Forchheim dankend angenommen.

Über 30 DJK-Banner boten ein farbenprächtiges Bild beim Zug durch den Ort hinauf zur ehrwürdigen alten Kreuzbergkapelle auf der Anhöhe von Hallerndorf , deren Glocken die Wallfahrer lautstark willkommen hießen. Vor der Kapelle „Heilig Kreuz“ hielt der Geistliche Beirat des DJK-Diözesanverbandes Bamberg, der Herzogenauracher Stadtpfarrer Helmut Hetzel, in Konzelebration mit dem Ortspfarrer Matthias Steffel einen Open-Air-Gottesdienst. 15 Ministranten aus dem Aischgrund hatten die Wallfahrt mit acht Fahnen begleitet.

Hetzel griff in seiner Predigt das diesjährige Wallfahrtsmotto „Come back“ auf. „Wörtlich übersetzt bedeutet dies ja ,Komm zurück‘“, so Hetzel. Das sei aber eigentlich falsch. Es müsste heißen „Wir sind wieder da!“, rief er den Gottesdienstbesuchern zu. Denn das sei es, was man wirklich wolle: „Kein Zurück, sondern mutig und stark mit all den Erfahrungen und dem Erlebten visionär und kraftvoll in die Zukunft“, so Hetzel. Er verglich die Situation mit der Bibelstelle der Maria Magdalena am Grab von Jesus, als sie von Engeln angesprochen wurde. „Sie drehte sich zweimal vom Grab weg, hinein ins Leben“, zog der DJK-Präses Parallelen und erläuterte: „Wir dürfen nicht festhalten und weitermachen wie früher, sondern müssen voll im Leben stehen und dieses gestalten. Das gilt auch für das Vereinsleben in unseren DJK-Vereinen“, ergänzte er.

Zum Abschluss bekamen alle DJK-Abordnungen aus dem Nachlass des verstorbenen Ehrenprälaten der DJK, Domkapitular Hans Wich, einen Geldbetrag als Dank für ihre Teilnahme ausbezahlt. Der Ausklang der DJK-Sportwallfahrt fand bei sommerlichen Temperaturen auf den Bierkellern unterhalb der Kreuzbergkirche statt. erl