Auch die Diakonie Bamberg-Forchheim stellt sich mit ihren rund 40 Einrichtungen und Projekten der Herausforderung, Nachhaltigkeit und ökologisches Handeln im Alltag zu verankern. „Dabei haben viele unserer Einrichtungen den Umweltschutz bereits seit Jahren im Blick“, berichtet Diakon Wolfgang Streit. Er ist nicht nur als Abteilungsleiter für die stationäre Altenhilfe verantwortlich, sondern leitet auch den Arbeitskreis Ökologie bei der Diakonie Bamberg-Forchheim.

„An unserem Seniorenzentrum Hephata in Aschbach existiert seit einigen Jahren bereits eine Bienenwiese, unsere Kita St. Johannis in Hirschaid widmet sich seit langem dem Thema Fairtrade und bemüht sich, Plastik im Kita-Alltag weitgehend zu vermeiden, und unser Zuverdienstprojekt ZIP bei Maroldsweisach poliert alte Möbel wieder auf, die bei Wohnungsauflösungen abgegeben werden, und verkauft sie weiter – um nur einige Beispiele zu nennen.“

Jetzt haben die Teilnehmer des Ökologie-Arbeitskreises Leitlinien zu Umweltschutz und Nachhaltigkeit erarbeitet, die all die verschiedenen Aktionen mit dem Träger verbinden. Diese werden von Mitarbeiterinnen in die Pflegeheime , ambulanten Pflegedienste , Kitas, Einrichtungen der Sozialpsychiatrie und sozialen Projekte getragen, die sich als Umweltbeauftragte dem Thema im Besonderen widmen möchten. „Bis Ende Januar haben die Kolleginnen Zeit, jeweils in ihrer Einrichtung zu prüfen, wie es um nachhaltiges Wirtschaften und umweltfreundliches Verhalten bestellt ist“, so Streit. Anschließend sollen Maßnahmen erarbeitet werden, die die Ökologie voranbringen.

Damit das Thema nicht nur im Arbeitsalltag verankert ist, hat sich die Diakonie auch an der Klimawette Bamberg beteiligt und motiviert das Personal dazu, beim Projekt „Klimaretter – Lebensretter“ der Stiftung „viamedica“ mitzumachen. Streit: „Als Diakonie haben wir den Auftrag, Gottes Schöpfung zu bewahren. Der Schutz der Natur und der bewusste Umgang mit Ressourcen muss für uns eines der wichtigsten Themen unserer Zeit sein.“ red